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 Zero Current

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Reyven
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PokeDollar : 342

BeitragThema: Zero Current   Sa Apr 22, 2017 3:52 am

ZERO CURRENT

« ALLGEMEINES


« Who I am? I'm Zero. I'm nothing. »
« ZERO CURRENT

« KEIN SPITZNAME


« MÄNNLICH

« ZWANZIG JAHRE ALT

« 24. DEZEMBER


« ALABASTIA {KANTO}

« RANGER



« AUSSEHEN


« Not special. Not normal. Abnormal. »
Ohoho, du verlangst also eine Aussehens Beschreibung des jungen Zeros von mir? Und eine möglichst detaillierte noch dazu, stimmts oder hab ich Recht? Die einfachste Lösung um diese Frage zu umgehen, wäre, sich einige Bilder von ihm anzusehen. Aber nein, machen wir es eben auf die komplizierte Art und Weise. Wie der liebe Zero also aussieht? Nun... es ist keine besonders einfache Sache, eine Person so zu beschreiben, dass man danach ein genaues Bild von demjenigen im Kopf hat. Sollte diese Beschreibung also nicht Ausreichen, so empfehle ich, dann einfach ein Bild des Trainers zur Hand zu nehmen, okay? Dann können wir jetzt ja beginnen.- Und zwar am besten mit allgemeinen Dingen wie zum Beispiel der Statur. Nun denn. Zero ist mit seinen einem Meter und achtzig Zentimeter recht groß. Für einen Jungen vielleicht nicht direkt, ein Großteil der Männer seines Alter ist bestimmt noch ein Stückchen größer als er, aber es wird auch immer welche geben denen er auf den Kopf spucken kann. Gegen seine Körpergröße kann man nichts tun, und für ihn selber ist sie auch vollkommen in Ordnung, er ist zufrieden damit. Und selbst wenn er das nicht wäre - was sollte er auch machen? Was sein Gewicht angeht, so bringt er ganze siebzig Kilogramm auf die Wiege. Was, wirst du jetzt fragen, so wenig? Das Idealgewicht für diese Größe liegt zwischen dreiundsiebzig und fünfundsiebzig Kilo, also hast du recht, er wiegt tatsächlich recht wenig. Er ist nicht magersüchtig oder dergleichen, er ist einfach dünn. Er isst nicht besonders viel, aber auch wenn er fünf Tonnen in sich hinein stopfen würde, würde sich sein Gewicht nicht großartig ändern - das hat er einfach an sich. Manche Menschen mögen ihn für diese Eigenschaft vielleicht beneiden, aber Zero selber ist das ganze eigentlich ziemlich egal. Was sollte er sich darüber auch Gedanken machen? Es kümmert ihn kein bisschen - er ist alles andere als oberflächlich. Begegnet man dem jungen Kerl also, so steht man einer recht schlaksigen Gestalt gegenüber. Sein Kleidungsstil verstärkt diesen Eindruck nur noch, aber dazu später mehr. Betrachtet man seinen Körperbau näher, so erkennt man auch einen nahezu verschwindenden Bauch, was aber kein Wunder ist, wenn man die zuvor genannten Daten beachtet. Seine Arme sind eben so dünn wie der gesamte Rest, keine Anzeichen von Muskeln oder dergleichen. Nichts. Trotz das er ein Junge ist wirkt er verletzlich und zerbrechlich. Auch die für einen Mann typischen breiten Schultern sind nicht aufzufinden - durch und durch eine schmale Person mit, übrigens, recht langen Beinen. Zeros Teint ist, ob Sommer oder Winter, und obwohl er tagein tagaus draußen herum läuft, schneeweiß und nahezu ungesund.

Schneeweißer Teint - ein Umstand, der einen extrem starken Kontrast zu zwei Dingen bildet. Als erstes wären da die Haare des jungen Mannes. Die Farbe ist als ein... sehr dunkles braun zu beschreiben, das bei schwachem Lichteinfall schon fast eher schwarz wirkt. Sie wachsen ihm bis über die Ohren und in den Nacken hinein, was für einen Jungen vielleicht relativ lang ist, für ein Mädchen aber kurz wäre. Er kümmert sich um die Frisur genauso wenig wie um den Rest seines Äußeren, und so sind sie immer ziemlich zerstrubbelt. ... Viel mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen. Und das zweite? Das sind seine Augen, die auf jeden Fall nicht normal sind. Blutrot. Oder doch rot-braun? Auch das kommt ganz auf den Lichteinfall an, und trotzdem ist es doch seltsam, blutrote Augen zu haben, oder? Früher verachtete Zero seine Augen weil er von anderen seines Alters als Sonderling gemobbt und ausgegrenzt wurde und deswegen trug eine ganze Zeit dunkel Kontaktlinsen, aber mittlerweile ist es ihm vollkommen egal was andere von ihm denken, er ist so oder so ein Einzelgänger - da ist er froh, wenn er gemieden wird. Seine Augen sind übrigens von dunklen und fast mädchenhaft langen Wimpern umrahmt und darüber erkennt man noch dunkle aber sehr dünne, und daher kaum auffallende, Augenbrauen. Weiterhin findet man in seinem Gesicht - wer hätte es erwartet? - einen Mund mit äußerst schmalen Lippen und überraschend weißen und geraden Zähnen dahinter. Dann wäre da noch eine kleine Nase, oder eher: eine vollkommen normal ausgeprägt Nase zu der man nichts weiter sagen muss oder gar kann.

Nun solltet ihr schon mal so ein ungefähres Bild von Zero haben, kommen wir aber nun zu seiner Kleidung, die bereits kurz erwähnt wurde. Ebenfalls schon erwähnt wurde, das der junge Mann nicht unbedingt sehr viel Wert auf sein Äußeres setzt, und eben das spiegelt sich auch in seiner Bekleidung wieder. Er wählt sie, ohne viel Zeit damit zu verschwenden, wobei vor allem schlichte und bequeme Klamotten an der Tagesordnung sind. So also ein einfacher Kapuzenpullover mit einer ebenso schlichten wie lässigen Jeans oder ein stinknormales Shirt mit einer Kapuzenjacke darüber. Farben? Bevorzugt grün, braun und schwarz. Achja, und er trägt meist - oder eigentlich immer - bequeme, schwarze, Schuhe die bis zu den Knöcheln gehen, wobei der obere Teil meist von der Hose überdeckt wird, und ganz einfach geschnürt werden. Es gibt da aber ein bestimmtes Outfit, was er eigentlich die meiste Zeit trägt. Man könnte es als einen Overall bezeichnen, ein Anzug, bei dem Hose und Oberteil zu einem großem Kleidungsstück verbunden sind. E ist dunkelgrün mit einer großen Kapuze an der eine Fliegerbrille befestigt ist, die er aber eigentlich nie trägt. Um die Hüfte ist ein schwarzer Gürtel gebunden und sowohl an den Armen als auch an den Beinen hat er den Stoff ein wenig hochgekrempelt.

Besonderes also? Hm. Hmmm. Sind blutrote Augen denn nichts besonders? Doch, das sind sie, ganz bestimmt, und so kann man sie an dieser Stelle ruhig noch ein Mal erwähnen, schadet ja nicht. Ebenfalls ungewöhnlich ist die tiefe Narbe, die an seiner Seite zu finden ist - sie beginnt ungefähr unter seiner Brust und zieht sich bis zur Hüfte, allerdings eben nicht vorne sondern, aus seiner Sicht, rechts, nahezu unter seinem Arm versteckt, wenn er ihn anlegt. Woher diese stammt werdet ihr wohl erfahren, wenn er seine Vergangenheit lest, nicht wahr? Und eine Sache wäre da noch: eine sehr dünne Kette, an der mehrere Anhänger hängen. Da wäre zum einen eine schwarze Kugel, ungefähr in der Größe eines Daumennagels, die leise klingelt, wenn man sie schüttelt. Zum zweiten ein schlichtes, goldenes, Medaillon in dem sich ein altes und verblasstes Bild von Tara Scarlett befinden. Es ist oval und mit schlichten und bereits fast verschwundenen Ranken verziert - man sieht sofort, das es vollkommen abgegriffen ist. Als letztes wäre da ein tränen förmiger und Bernstein farbender Anhänger, in dessen Herz, wenn man genau hinsieht, eine Flamme zu toben scheint; er ist ein Erinnerungsstück an seine Mutter. Die Kette ist Zeros größter Schatz und er würde sie um jeden Preis beschützen. Er trägt sie immer unter seinem Oberteil versteckt, so das sie eigentlich nie jemand sehen kann.

Im großen und ganzen könnte man vielleicht behaupten, das Zero trotz seines eher lässigen Stils recht gut aussieht - aber das muss wohl jeder selbst für sich entschieden, schließlich hat jeder Mensch eine andere Auffassung von gutem Aussehen. Der junge Mann selber macht sich um derlei Sachen keine Gedanken, er sieht keinen Grund dazu. Durch seinen sehr kühlen Gesichtsausdruck wirkt er jedoch sehr abweisend auf andere, so das es wohl unmöglich scheint das ihn jemals jemand ansprechen würde - wäre es nun eine junge Frau, die gefallen an ihm gefunden hat, oder einfach irgendjemand der lediglich nach dem Weg fragen möchte - Zero wäre sicher nur die letzte Wahl, wenn man sonst keine Möglichkeit hat. Nicht nur sein Gesichtsausdruck, sein Verhalten, seine ganze Ausstrahlung wirkt einfach nur teilnahmslos und zurückweisend.


« CHARAKTER


« Someday you'll know me. Maybe. »

Im Allgemeinen könnte man sagen, dass Zero eine Person ist, die nicht viel über seine Gefühle preis gibt. Er ist verschlossen und in sich gekehrt, wirkt auf seine Umgebung eher desinteressiert und abweisend. Gleichzeitig jedoch behält er seine Umgebung immer sehr genau im Blick und probiert jede Situation unauffällig zu seinem Gunsten zu wenden, was ihm dank einer gehörigen Portion Intelligenz, die er glücklicherweise besitzt, auch oft gelingt. Sein ganzes Verhalten und seine kühle Art verleihen ihm so einen fast mysteriösen und geheimnisvollen Touch, was er selber aber gar nicht wirklich zu registrieren scheint.

Wie bereits erwähnt ist Zero ein sehr intelligenter junger Mann und gleichzeitig recht sportlich, was er aber keinesfalls öffentlich zeigt; lieber verhält er seine 'Fähigkeiten' für sich statt sie überall herum zuposaunen. Generell erzählt er kaum was über sich und sein Leben und probiert derartigen fragen immer auszuweichen, da er der Meinung ist das das niemanden etwas angeht - falls es wirklich nötig sein müsste, das eine andere Person etwas über ihn und seine Vergangenheit erfährt, wird der Zeitpunk schon noch früh genug kommen in dem er es von selber erzählt. Zero zieht im Allgemeinen immer so wenig Aufmerksamkeit auf sich wie es möglich ist, er steht ungerne im Mittelpunkt oder dergleichen. Und weil ihm das auch meist gelingt wird ihm auch das "Talent" zugeschrieben oft unbemerkt an einem Ort aufzutauchen, an dem man ihn gerade gar nicht erwartet hat.

Der Dunkelhaarige hat einen ziemlich großen Beschützerinstinkt und wenn es sein muss kann er auf seine Mitmenschen auch ziemlich bedrohlich wirken. Er hilft wo er kann, meist unauffällig, und kann Ungerechtigkeit und dergleichen einfach nicht abhaben. In der Regel hält er sich zurück aber wenn er sehen würde wie jemand Unschuldiges beispielsweise beleidigt wird könnte er gar nicht anders, als einzugreifen; das ist wohl auch der Grund warum er letztendlich Ranger geworden ist.

Zero ist ein Einzelgänger und hat eigentlich keine Freunde, trotzdem sollte man vielleicht erwähnen wie er mit Freunden umgehen würde, wenn er welche hätte. Er ist ziemlich loyal und würde helfen wo er könnte, manchmal übertreibt er es mit seiner Fürsorge jedoch etwas. Er ist nämlich, zugegeben, ziemlich besitzt ergreifend und wird schnell eifersüchtig, auch wenn er das nicht zugeben würde. Trotz seiner mehr oder minder kalten Art und trotz dem Umstand das er sich immer sehr knapp ausdrückt kann er durchaus wortgewandt und hin und wieder auch ganz lustig sein, außerdem liebt er es über alles andere mit kleinen Sticheleien zur Weißglut zu treiben. Ganz abgesehen davon ist Zero sehr direkt und kann damit manchmal auch verletzend sein.

« STÄRKEN

« intelligent
« aufmerksam
« loyal
« eigenständig
« zielstrebig
« SCHWÄCHEN
« besitzergreifend
« schnell eifersüchtig
« sehr direkt
« faul
« in sich gekehrt
« VORLIEBEN

« windiges Wetter
« Gerechtigkeit
« Gras
« Bäume
« die Natur
« Stürme
« Äpfel
« Musik
« grün
« helfen
« neue Orte entdecken
« Ausschlafen
« Abenteuer
« Überraschungen
« beobachten
« Kaffee
« relaxen
« Freiheit
« ABNEIGUNGEN

« windstille
« Ungerechtigkeit
« Diskriminierung
« Diebe
« Großstädte
« Hektik
« Unehrlichkeit
« lange an einem Ort bleiben
« Eintönigkeit
« Kämpfe
« Lügen
« Spott
« Ignoranz
« Bananen
« früh Aufstehen
« Schnee
« Gestank
« Kälte


« VERGANGENHEIT


« It's gone, it's gone, it's gone. »
Eine jede Geschichte beginnt wohl mit der Geburt, was? Und so ist es natülich auch bei Zero der Fall - sonst könnte ich seine Geschichte wohl kaum hier erzählen. Er wurde also geboren ... und wenige Tage später wurde er dann überstürzt in einem Waisenhaus abgegeben, von einer jungen Frau die vollkommen verstört und hektisch schien. Das einzige was das kleine Baby bei sich hatte waren die Klamotten die es trug und ein paar Decken, sowie eine dünne Kette mit einem einzigen Anhänger. Und dann war die Frau, offensichtlich die Mutter des Kleinen, verschwunden. Und so landete Zero in einem Waisenhaus irgendwo in Sinnoh und niemand wusste warum er dort war, niemand wusste etwas über seine Eltern oder über seine Geburt. Später hat der Junge sich viele Gedanken darüber gemacht, warum seine Eltern ihn ins Waisenhaus brachten und sich ständig erträumt das sie kommen und ihn wieder holen würden. Vielleicht waren sie ja bekannte Trainer die ihr Kind schützen wollten. Die Gedanken eines kleinen Jungens, der seine Familie brauchte, die aber niemals kam. Irgendwann akzeptierte er dann den Gedanken, dass er wohl einfach ein ungewolltes Kind war und hörte auf darüber nachzudenken. Das Leben in diesem Waisenhaus war nicht besonders schön, die Regeln waren streng, das Essen schlecht. Zero zog sich in sich selber zurück, wurde ein Einzelgänger und irgendwann sogar von den anderen Jungs gemobbt - sie brauchten jemanden an dem sie ihren eigenen Frust auslassen konnten, den Frust, das auch sie keine Familie hatten, die sie hier weg holen würde. Es wurde schnell klar, das es für den Jungen zu spät war sich noch in die Gruppen der anderen Kinder zu intigrieren, selbst wenn er es probieren würde.

Eines Tages, Zero war gerade elf Jahre alt, veränderte sich etwas. Nicht unbedingt ins Gute. Die Jungs, die ihn sonst immer mit Worten fertig gemacht hatten, wurden plötzlich wirklich aggresiv und fingen an ihn zu schlagen und zu treten. Als er schließlich mit gebrochener Nase und geplatzer Lippe vor den Aufsehern des Waisenhaus stand ging alles plöztlich ganz schnell. Es war eine kurzschluss Entscheidung, die scheinbar zu Zeros Wohl gefällt worden war. Schon am nächsten Tag sollte er seine wenigen Sachen packen und wurde in ein anderes Waisenhaus gebracht - er landete in Kanto, Alabastia. Er sollte eine "zweite Chance" bekommen. Und er wollte sie nutzen. Anfangs war er noch immer still und in sich gekehrt, doch er fing an sich zu verändern. Er wurde mutiger und offener, wollte selber verhindern, das so etwas wie in Sinnoh nicht noch ein Mal passierte. Und trotzdem fand er keine wirklichen Freunde, auch wenn er nicht direkt ausgegrenzt wurde. Eines Tages sah er dann dieses kleine Mädchen mit den Blonden Haaren, die sich allem anschein nach ebenso wenig richtig intigrieren konnte wie er. Unauffällig beobachtete er sie einige Tage, unsicher ob er sie ansprechen sollte oder eben nicht. Eines Tages sah er dann, wie sie völlig aufgebracht auf zwei andere Mädchen zurannte. Er kannte sie nicht wirklich, aber sie waren ihm schon die ganze Zeit irgerndwie komisch vorgekommen. Von der Neugier getrieben lief er ihr hinterher und beobachtete, wie die Kleine probierte den beiden ein Buch abzunehmen, was scheinbar ihr gehörte, allerdings ohne großen Erfolg. Eigentlich hatte er nie vorgehabt sich einzumischen, aber während er so stand und zusah wurde in ihm fast so etwas wie ein Beschützerinstinkt geweckt, und so ging er dazwischen, forderte die Mädchen dazu auf das Buch wieder heraus zu rücken. Nichts. Sie hörten ihm gar nicht zu. Langsam wurde er wütend und reflexartig schlug er der einen in den Bauch. Das Buch segelte langsam zu Boden und so schnappte er es sich, und mit der anderen Hand griff er nach der des kleinen Mädchens. Er wusste, er würde dafür keinen Ärger bekommen - wenn diese beiden Mädchen zu einer Aufsichtseprson gehen würden, würden sie ja schließlich selber Ärger bekommen.

"Warum machen sie das?"

Das war die einzige Frage die er stellte, als sie sein Zimmer erreicht hatten. Und sie fing an zu erzählen, als würde ihr das ganze schon lange auf dem Herzen liegen, und er hörte einfach zu und als sie anfing zu weinen nahm er sie in den Arm. -Er wusste, das er das richtige gemacht hatte. Und so hatte er schließlich doch noch einen Freund in diesem Waisenhaus gefunden. Tara war ihr Name, und nach diesem tag freundeten sie sich in Windeseile an, sie verbrachten so gut wie jeden Tag zusammen. Nelia und Lilia, die beiden Mädchen die auch das Buch geklaut hatten, probierten ständig die beiden irgendwie auseinander zu bringen, doch stattdessen schien ihre Freundschaft eher noch fester zu werden. Sie beide hatten niemanden, außer den jeweils anderen und sich selber und so hielten sie zusammen. Besonders schlimm wurde es, als Zero bereits fünfzehn Jahre alt war. Lilia trieb sich ständig in ihrere Nähe rum und probierte Tara irgendwie los zu werden und gleichzeitig sich mit dem Jungen anzufreunden, doch es gelang ihr nicht wirklich. Schließlich fing sie sogar an Gerüchte herum zu erzählen, doch solange der Dunkelhaarige Tara als seine Freundin hatte war es ihm egal, was die anderen von ihm hielten. Mit der Zeit erfuhr er immer mehr von dem Mädchen, zum Beispiel auch das ihr richtiger Name Scarlett war - trotzdem nannte er sie weiterhin Tara, damit das Geheimnis nicht ans Licht kam.

So wurden die beiden also genau das, was man sich unter besten Freunden vorstellte und sie blieben es auch, bis Zero schließlich sechzehn Jahre alt war. Gerade schien sich alles dem besseren zu wenden und obwohl er in einem Waisenhaus lebte fing er an sich irgendwie wohl zu fühlen, selbst Lilia und Nelia gaben endlich Ruhe. Dachte er zumindest. Es war der Winter vor vier Jahren als der Dunkelhaarige Junge sich raus geschlichen hatte um ein wenig frische Luft zu schnappen. Und plötzlich stand er da, dieser Typ, ein paar Jahre älter als er selber, der ihn die ganze Zeit zu beobachten schien. Erschrocken wollte Zero schon abhauen, als er auf ihn zu kam. Wie angewurzelt blieb er stehen und starrte ihn an. Sie standen sich sicherlich mindestens fünf Minuten so gegenüber, bis der Fremde zu sprechen begann.

"Ich weiß, wer deine Eltern sind. Und wo sie sind."

Der Dunkelhaarige hatte die Hoffnung seinen Eltern je zu begegnen längst aufgegeben aber trotzdem konnte er nicht anders. Was wäre, wenn dieser Typ recht hätte? Und dann hatte er es nicht probiert, das würde er sich sein ganzes Leben vorhalten. Er musste es einfach probieren. Die ganze Nacht und den folgenden Tag schwirrten ihm die Worte des Fremden im Kopf. Team Galaktik hatte er gesagt. In Sinnoh. Sinnoh, eine vollkommen andere Region. Und trotzdem. Zero traute sich nicht, es Tara zu sagen. Er wusste, dass sie mitkommen wollen würde, aber es war viel zu gefährlich. Also schwieg er. Mitten in der Nacht packte er seine wenigen Habseligkeiten und schrieb einen Zettel an Tara, den sie garantiert finden würde. Er hatte vor, wieder zu kommen. Was er nicht wusste: Lilia beobachtete ihn, sie fand den Zettel. Und natürlich gab sie ihn nicht Tara, warum sollte sie auch? Nein, das kam ihr gerade gelegen.

Und so reister Zero Current also in die nächste Hafenstadt und schmuggelte er sich als blinder Passagier auf ein Schiff nach Sinnoh. Er hatte wohl großes Glück, dass er nicht erwischt wurde. Ein Jahr lang probeirte er Team Galaktik ausfindig zu machen, ein Jahr lang sammelte er alle Informationen die er finden konnte, ein Jahr lang suchte er nach seinen Eltern. Natürlich vergeblich. Ein Jahr lang kämpfte er nahezu ums überleben, schließlich hatte er nichts. Gar nichts. Als er siebzehn war wendete sich dann das Blatt ein wenig, denn er traf auf Absol. Es war Zufall und er hatte nicht vor gehabt das Pokemon zu fangen, er hatte gar nicht vorgehabt irgendein Pokemon zu fangen, er war einfach nur in Gedanken verloren durch die Weltgeschichte gelaufen, als ihn das Pokemon auf ein Mal angegriffen hatte. Es war einfach aus einem Busch gesprungen und hatte Zero zu Boden befördert, dann verschwand es wieder in dem dichten Dickicht - der siebzehnjährige hatte nur kurz eine Wunde am Hinterbein des Pokemons gesehen. Als das Pokemon zu einem erneutem Angriff ansetzte griff Zero reflexartig und fast schon panisch nach einem Pokeball, den er mit sich führte. Er hatte keine Ahnung was er da gerade tat, aber nachdem sich das Absol aus dem ersten Ball mit Leichtigkeit befreit hatte konnte er es schließlich mit einem weiteren fangen, kurz bevor es ihn erneut angreifen konnte. -Später kam er dann dahinter, das ihm das wohl nur gelungen war, weil das Pokemon durch seine Verletzung schon geschwächt war. Unsicher brachte er den Ball zum Pokemon Center, danach verbrachte er sicherlich eine Woche damit ihn immer wieder hervor zu nehmen und anzustarren.

Zugegeben, er hatte ein wenig Angst vor dem impulsiven Pokemon und es dauerte tatsächlich seine Zeit, bis Absol Zero als seinen Trainer anerkannte. Und weil er nichts besseres zu tun hatte und hoffte, so an ein wenig Geld zu kommen, trainierte er das Unlicht Pokemon, was auch schließlich dazu führte das sich langsam ein gewisses Band zwischen ihnen schmiedete. Mit achtzehn dann entschied er spontan, sich den Waldorden zu erkämpfen. Es war schwer und mehr als ein Mal sah es so aus, als hätten sie sich total übernommen, aber am Ende hielt Zero tatsächlich den Orden in der Hand - allerdings fühlte er nicht das, was er gehofft hatte zu fühlen. Statt stolz zu sein und das Gefühl zu haben, etwas erreicht zu haben saß er da und bekam ein schlechtes Gewissen, ein schlechtes Gewissen, das er es unterstützt hatte, das die Pokemon brutal aufeinander gehetzt wurden. Und so kam es dann, dass er entschied ein Ranger zu werden, etwas, was ihm deutlich besser liegt. Er besuchte einige Seminare und kann sich nun seit ein ein halb Jahre offiziell als Ranger bezeichnen. Vor einem Jahre reister er dann nach Johto, da ihm Sinnoh mit der Zeit einfach zu langweilig wurde.


« SONSTIGES


« I'll keep silence. »
« HIKARI :: SETO KOSUKE {Kagerou Projekt} »


ZERO CURRENT


« TRAINERPASS


« Some more facts. Nothing you really want to know. »
« ORDEN & BÄNDER



    Surprise! Surprise! Zero, der nichtsnützigste Trainer den es auf dieser Welt vermutlich gibt, hat tatsächlich einen Orden! Wie er das geschafft hatte? So genau wusste er das nicht, ganz ehrlich. Die damalige Arenaleiterin von Ewigenau, spezialisier auf Pflanzen Pokemon, gegen sie trat er an - nach einem langen und anstrengendem Kampf schafften Zero und Reeve es schließlich mit letzter Kraft die junge Frau zu bezwingen und den Orden zu erobern. Und nun? Ja, was brachte das jetzt? Der junge Mann, damals achtzehn Jahre alt, besaß nun eine komische Metallplatte und konnte sie mit sich herum schleppen, allerdings hatte er keinerlei Lust noch mehr Arenaleiter heraus zu fordern. Er sah den Sinn einfach nicht die Pokemon gewallt voll aufeinander zu hetzen und ständig trainieren zu müssen, also beließ er es auf dem einen Orden. Der Waldorden ist also Zeros. Und kurz darauf hat er sich sowieso entschieden Ranger zu werden.

    Und Bänder? Bänder? Ahaha! Nie im Leben! Warum? Bänder haben genauso wenig Sinn wie Orden, wenn nicht sogar noch weniger! In einem Wettbewerb die Schönheit eines Pokemons beweisen? Was ist das bitte für ein Unsinn?! - Ja, so denkt Zero und keine zehn Ponitas würden ihn dazu bringen an so etwas teilzunehmen. Wie auch? Mit einem Absol? Da hätte er auch wirklich viele Chancen ... nicht! Außerdem muss so ein Wettbewerb wirklich Sterbens langwellig sein, da ist bei einem Kampf wenigstens ein wenig Spannung dabei. Der junge Mann kann Koordinatoren also nicht verstehen, auch wenn er nicht direkt etwas gegen sie hat - er würde es selber nur niemals machen.
« INVENTAR

« Geldbeutel
« MP3-Player & Kopfhörer
« Notizbuch & Stifte
« Taschenmesser
« Verbandszeug
« irgendwelche Bonbons
« ein paar Beeren
« Paraheiler 2x
« Beleber 3x
« Tränke 5x
« Aufwecker 2x
« Gegengift 2x



« TEAM


« Will you trust me? »

REEVE

Absol || Unlicht || Männlich || kein Item


« Biss
« Schlitzer
« Nachthieb
« Psychoklinge

Es mag wohl etwas verwunderlich klingen, aber Zero fing dieses Pokemon erst recht spät. Mit siebzehn Jahren nämlich. Gut, mittlerweile ist er zwanzig, also gehört das elegante Absol schon seit drei Jahren zu ihm, und trotzdem klingt achtzehn ziemlich spät - die meisten haben ihr erstes Pokemon schließlich schon mit elf oder sogar noch früher. Aber mit diesem Alter hat Zero sich
noch recht wenig für Pokemon interessiert. Abgesehen davon: In den Heimen, in dem Zero einen großen Teil seines Lebens verbrachte, waren Pokemon erst ab dem sechzehntem Lebensjahr erlaubt, also konnte er sich das von vorne herein abschminken. So war er also auch nicht mit Pokemon aufgewachsen. Und wenn man bedenkt, dass er Ranger ist, dann sind drei Jahre eigentlich ziemlich wenig ... Aber um wieder zum Thema zurück zu kehren: Zero traf also vor drei Jahren auf Absol, er befand sich zu der Zeit gerade in Sinnoh - um genau zu sein auf der Route 213. Das Pokemon hatte eine Verletzung am Bein und fühlte sich durch Zeros Anwesenheit offenkundig bedroht, so dass es den ahnungslosen Jungen kurzerhand probierte Anzugreifen. Es war reiner Zufall das der Dunkelhaarige ein paar Pokebälle dabei hatte. Da er sich alleine auf der Route befand - es war bereits Abends, bei Einbruch der Dunkelheit -, kein anderes Pokemon besaß, mit dem er hätte kämpfen können und es ihm auch widerstrebte sich irgendwie mit seinem Taschenmesser zu verteidigen, auch wenn es nur Notwehr wäre, griff er kurzerhand zu den Bällen. Aus dem ersten Ball befreite sich das Absol schnell wieder, doch als Zero den zweiten Ball warf hatte er es plötzlich gefangen, es war wohl durch die Verletzung schon sehr geschwächt gewesen. Es dauerte ein wenig bis der junge Mann registriert hatte, das er gerade tatsächlich ein Pokemon gefangen hatte. Und es dauerte noch länger, bis er es wagte, das Absol wieder aus dem Ball heraus zu lassen. Auch wenn er nun sein Trainer war, hatte er doch immer noch die Befürchtung, wieder angegriffen zu werden - er bezweifelte, das das Pokemon ihn sofort als seinen Trainer anerkennen würde. Außerdem wollte er ihm Zeit lassen, damit es sich erholen konnte.
So ließ er es erst Tage später wieder heraus und es dauerte tatsächlich seine Zeit, bis die beiden anfingen sich zu verstehen. Nun, nach ganzen drei Jahren, sind sie aber letztendlich doch noch treue Gefährten geworden - sonst hätte Zero sich wohl auch nicht entschieden ein Ranger mit Reeve - wie er das Absol taufte - als Partner zu werden. Er vertraut dem Pokemon mit dem wilden und eigenwilligem Charakter also, und so ist es wohl auch umgekehrt der Fall - so langsam zumindest... nachdem die Anfangsschwierigkeiten überwunden wurden ...


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