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 ZILA CHITSUKI

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Reyven
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BeitragThema: ZILA CHITSUKI   Fr Apr 21, 2017 12:30 am


ZILA CHITSUKI
In the darkest night it's shining: the Bloodmoon

ALLGEMEINES
All the things you need to know


ZILA REEVA AKARUI CHITSUKI ♦ WHITE ROCK SHOOTER ♦ WEIBLICH ♦ EINUNDZWANZIGSTER DEZEMBER ♦ ZWEIUNDZWANZIG ♦ BLIZZACH [SINNOH] ♦ KOPFGELDJÄGERIN ♦ KEINE ORDEN ♦ KEINE BÄNDER


♦ Oh, absolut jeder Mensch trägt einen Namen. Nicht nur jeder Mensch; jedes Lebenswesen. Jeder Gegenstand, alles auf dieser Welt. Sei es nur ein Name, der einem von den Eltern gegeben wurde, von Verwandten oder sogar von einem selber - man hat ihn. Wie wäre es wohl, wenn wir nur nach Nummern benannt wären? Nein, Namen sind etwas, die uns erst zu dem machen, was wir sind. Und sie sind praktisch. Sie sind etwas, das man immer mit seinem Träger verbindet, also helfen sie einem auch wenn man sich an Jemanden erinnern möchte. Namen werden uns gegeben, in der Hoffnung, dass sie uns gefallen. Vielleicht sogar in der Hoffnung, dass sie zu uns passen. Vielleicht in der Hoffnung, dass sie irgendwann im ganzen Land bekannt sind. Oder auch einfach nur dem Klang wegen. Kommen wir aber zu dem Namen der jungen Frau, um die es hier geht. Zila, so  lautet ihr Vorname. Eine Bedeutung? Gibt es nicht. Wirklich, glaubt mir ruhig. Warum ihre Eltern gerade diesen, doch recht eigenartigen Namen, auswählten, weiß sie nicht, aber es interessiert sie auch nicht sonderlich. Sie selber ist damit zumindest sehr zufrieden; sie mag ihn. Oder findet ihn zumindest mal in Ordnung - es gibt zwar sicher schönere Namen, aber es ist okay. Sogar einen zweiten Vornamen hat die junge Frau noch, was vielleicht nicht so häufig vorkommt. Reeva, klingt ebenfalls ziemlich besonders. Oder etwa nicht? Dieser gefällt der jungen Dame ehrlich gesagt noch ein bisschen besser, als ihr erster Vorname, aber sie nutzt ihn trotzdem nicht. Wenn man sie nach ihrem Namen fragt, würde sie sich niemals mit Reeva vorstellen, sondern stets nur mit Zila. Das war es? Nein, das war es noch nicht. Einen dritten Namen hat sie auch noch! Erschreckend, oder? Wie er lautet? Tja. Es ist ein japanisches Wort und es steht im deutschen für hell. Eine tolle Bedeutung, wie die junge Frau selber findet, aber den Name selber mag sie trotzdem nicht. Keiner kennt ihn. Und wie er nun heißt? Sei mal nicht so neugierig.- Akarui. Und wie jeder Mensch hat sie noch einen Nachnamen - Chitsuki was aus den beiden japanischen Wörtern Chi und Tsuki besteht. Dadurch kann man diesen Namen grob mit Blutmond übersetzen. Eine Bedeutung, die Zila durchaus gefällt, muss man sagen. Spitznamen hat die Weißhaarige nicht. Nein, wie willst du Zila auch kurz abkürzen? Da käme nur irgendetwas total Bescheuertes raus. Und auf Verniedlichungen steht sie nicht, eher gesagt: Sie kann es gar nicht ab. Also nennt sie einfach bei ihrem richtigen Namen, okay? Obwohl sie auch kein Problem damit hat, Bloodmoon oder White Rock Shooter genannt zu werden. Das könnte man im Prinzip sogar als ihre Decknamen bezeichnen. Wie mans möchte, ist jedem selbst überlassen.

Man muss wohl nicht nach ihrem Geschlecht fragen, oder? Ist das dein ernst? Man sieht doch wohl eindeutig, das sie - das sagt es ja eigentlich schon aus - weiblich ist, oder? Oder? Zila ist zufrieden damit, eine Frau zu sein - sie hasst allgemein alle Männer. In ihren Augen sind sie ekelhafte und perverse Schweine, und das bezieht sie einfach allgemein auf jedes einzelne männliche Individuum. Sie würde also niemals tauschen wollen. Wenn man ihr gegenüber steht sollte man eigentlich auch - sofern man nicht vollkommen blind und gleichzeitig taub ist - sofort mitbekommen, dass es sich bei ihr um eine junge Frau handelt. Ich würde es nicht wagen, ihr diese Frage zu stellen!

Ihre Geburt? Nun, sie ist ein Winterkind. Ein Winterkind, geboren am einundzwanzigstem Dezember, an einem Tag, an dem ein schrecklicher Schneetsurm fegte. Dies ist schon lange her - die junge Frau ist schon stolze zweiundzwanzig Jahre alt.  Man würde also sagen, sie sei erwachsen. Aber hat das Alter wirklich etwas damit zu tun? Ab wann ist man erwachsen? Wenn man ruhiger wird? Wenn man Alkohol trinkend darf? Es gibt viele stille Jugendliche, es gibt auch viele Erwachsene, die tun und lassen was sie wollen. Allein vom äußeren her würde man Zila sicherlich auf ungefähr zwanzig schätzen, was ihr Verhalten angeht vielleicht sogar erst auf... siebzehn? Oder doch älter? Das kommt wohl ganz darauf an, wie die junge Frau gerade gelaunt ist. Aber weiter im Text. Noch etwas zu ihrer Geburt? Ja, ja. Wo? Genau, wo? In Sinnoh - genauer gesagt in dem verschneitem Dörfchen Blizzach, hoch im Norden. Lange blieb sie da nicht, nur einige Jahre. Sie wuchs dort auf, verbrachte dort ihre Kindheit, aber mittlerweile hat sie nichts mehr, das sie ihr zu Hause nennen würde. Aber dazu mehr in ihrer Vergangenheit.

Oh, was die liebe Zila beruflich macht, um sich Geld zu verdienen? Nun. Gute Frage. Ganz ehrlich? Willst du es wirklich wissen? Sie arbeitet als Kopfgeldjägerin, wenn man es so nennen will. Sie jagt also Kriminelle um sie hinter Schloss und Riegel zu bringen - ob sie dabei immer ganz gerecht ist, ist eine andere Frage. Im ersten Moment mag man das wohl denken, aber wenn man genauer darüber nachdenkt, sollte einem vielleicht auffallen, das sie nicht immer so ganz faire Mittel benutzt. Aber man verdient daran ganz gut, also macht sie es einfach. Sie muss sich ja irgendwie über Wasser halten, das ist eigentlich auch der einzige Grund, warum sie das macht. Sie hat nämlich sonst keine besondere Fähigkeit, mit der sie sich das nötige Kleingeld zum Überleben beschaffen könnte. Stehlen will sie ungern, auch wenn sie es zugegeben schon ein paar Mal tun musste, und von Orden oder gar Bänder sammeln hält sie nichts, aber so gar nichts. Was soll man mit einer komischen Metallplatte anstellen? Polieren? Und mit Bändern - oder auch Knoten, wie Zila sie nennt? Ins Zimmer hängen? Das hat sie nicht. Wie man merkt sieht die junge Frau keinen Sinn dahinter, seine Pokemon auf Stärke zu testen und brutal kämpfen zu lassen, geschweige denn sie irgendwelche bescheuerten Choreografien aufführen zu lassen und mit Accessoires zum Affen zu machen. Sie besitzt also weder einen Orden noch ein Band.
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UMFELD
Some more people


♦ Alice Chitsuki ♦ ehemalige Team Galakitk Agentin ♦ angebliche Koordinatorin ♦ Familienmutter ♦ mit zweiunddreißig Jahren an einer Krankheit verstorben

♦ Jack Chitsuki ♦ ehemaliger Team Galakitk Agent ♦ angeblicher Forscher ♦ Familienvater ♦ mit fünfundzwanzig Jahren verschwunden

♦ Lianna Ai Chitsui ♦ angehende Korrdinatorin ♦ jüngere Schwester ♦ achtzehn Jahre alt ♦ lebt bei Bekannten in Blizzach

♦ Alice und Jack, Zilas Eltern. Schon als sie sich kennenlernten, wussten alle, das die beiden für einander geschaffen waren. Ohne Zweifel waren sie das absolute Traumpaar, und doch dauerte es länger als erwartete, bis die beiden endlich zueinander fanden. Sie waren zu dem Zeitpunkt noch jung, und als sie schon kurz darauf heiraten wollten, kamen den Anderen auf ein Mal doch noch erste Zweifel, obwohl sie anfangs doch so begeistert gewesen waren. Ob es nach so kurzer Zeit denn so gut wäre und ob sie sich wirklich absolut sicher wären. Das junge Glück ließ sich jedoch nicht beirren und schon bald nach der Hochzeit suchten sie sich ein kleines Haus in Blizzach und zogen zusammen. Auch die erste Schwangerschaft ließ nicht lange auf sich warten, und neun Monate darauf erblickte Zila das Licht der Welt. Die junge Mutter legte ihren Beruf als Koordinatorin ab. Zu diesem Zeitpunkt war Alice gerade mal achtzehn Jahre alt, Jack zwanzig. Recht jung, wird man meinen. Trotzdem meisterten die beiden ihre Aufgabe als liebevolle Eltern gut und bald verschwanden auch die Zweifel der Verwandtschaft und der Freunde. In dem Jahr, in dem Zila vier Jahre alt wurde, wurde ihre kleine Schwester geboren. Getauft wurde die Kleine auf den Namen Lianna Ai Chitsuki. Ihr Vorname hat keine Bedeutung, die Eltern wählten ihn aus dem einfachen Grund, dass er ihnen gut gefiel. Ai ist japanisch und steht für Liebe. Ein Jahr später brach Jack zu einer Forschungsreise auf. Das angesparte Vermögen war knapp geworden, und dieser Auftrag versprach eine ganze Stange Geld. Also stimmte der junge Familienvater zu und verschwand nach Hoenn. Und er kam nie wieder. Was genau mit ihm geschehen war, sollte die Familie nie erfahren. Aber dieser Schicksalsschlag sorgte dafür, dass die drei noch enger zusammengeschweißt wurden. Zila kann sich durch den frühen Verlust kaum mehr an ihren Vater erinnern, aber immer wenn sie an ihn denkt, bekommt sie ein ganzes warmes Gefühl im Bauch. Daher ist sie sich sicher, dass er ein liebevoller Vater war. Durch Erzählungen Anderer weiß sie, dass er ein Mensch war, der geholfen hat, wo er nur konnte. Wenn er anfing zu arbeiten, dann fiel es ihm schwer, wieder aufzuhören und er vertiefte sich schnell in irgendwelche Dinge. Er liebte seine Familie über alles und war insgesamt als eine ruhige und entspannte Persönlichkeit zu beschreiben. Außerdem steckte er voller Ehrgeiz und Durchhaltevermögen. Er besaß nur ein einziges Pokemon; ein kleines Vulpix. Seine Weiterentwicklung, ein Vulnona, faszinierte ihn sehr, deswegen hatte er es gefangen. Zilas Verhältnis zu ihrer Mutter war immer schon stark, und es wurde von Jahr zu Jahr stärker. Alice, die Frau, welche wenn sie lachte, an ein junges Mädchen erinnerte. Immer fröhlich und immer voller verrückter Gedanken. Konnte reden wie ein Wasserfall, und war immer für ihre Lieben da. Jedoch starb sie überraschend an einer Krankheit, deren Symptome Alice damals nicht hatte wahrnehmen wollen. So war Zila, gerade mal vierzehn Jahre alt, plötzlich allein mit ihrer zehn jährigen Schwester Lianna, das absolute Ebenbild ihrer Mutter. Ein wunderschönes Mädchen, das mittlerweile achtzehn Jahre alt ist und immer mehr zu einer erwachsenen Frau heranreift. Ein weitere Schlag den die beiden Mädchen weg stecken mussten - und der sie zusammenschweißte. Sie mussten zusammen arbeiten, um zu überleben. Lange blieben sie jedoch nicht beisammen. Als Zila zu einer Reise aufbrach, zog ihre jüngere Schwester zu einer Freundin und wuchs dort auf. Auch heute pflegt die Trainerin noch ein gutes Verhältnis zu ihrer Schwester und besucht sie so oft es ihr möglich ist in Blizzach. Lianna sieht zwar aus wie ihre Mutter, ähnelt vom Charakter her aber mehr ihrem toten Vater. Wie er ist sie eher ein ruhiges Mädchen, obwohl sie eine sehr naive Ader von ihrer Mutter abbekommen hat und manchmal etwas unorganisiert und vergesslich ist. Auf jeden Fall ist sie eine liebenswerte Person. Die beiden verbindet vieles, und sie wissen, dass sie immer auf den jeweils anderen zählen können. Lianna hat sich vorgenommen, eine spitzen Koordinatorin zu werden. Das Trainieren von Pokemon liegt ihr einfach nicht. Das richtige Team dafür hat sie auch bereits. Das Papungha, welches sie von ihrer Mutter geerbt hat, ist schon lange ihr bester Freund. Außerdem fing sie sich ein Evoli, welches sich zu Nachtara weiterentwickelte.

So heißt es. In Wirklichkeit steckt hinter der Fassade aber viel, viel mehr. Jack und Alice waren Mitglieder von Team Galaktik. Hoch angesehene Mitglieder, möchte man meinen. Agenten, um genau zu sein. Als die damals sehr junge Frau schwanger wurde traten sie überraschend aus, weil sie ihrem Kind eine gute Zukunft sichern wollten. Der Kriminellengruppe nannten sie natürlich nicht den Grund und auch nicht ihren neuen Aufenthaltsort, und trotzdem fanden sie es irgendwann heraus. Bedeutet also: Alice war nie Koordinatorin, Jack nie ein Forscher. Als er zu einer angeblichen Forschungsreise nach Hoenn aufbrach, ging er tatsächlich zu Team Galaktik, denn schon seit einiger Zeit lungerten diese in Blizzach herum. Sie hatten auch öfters mit dem Ehepaar gesprochen, doch Zila würde nie erfahren, worum es eigentlich ging. Kurz bevor Alice verstarb, erzählte sie ihrer Tochter die Wahrheit, dabei hatte sie sich einiges schon selber zusammenreimen können. Ihr waren die Besuche der Kriminellen keineswegs entgangen. Ihre jüngere Schwester weiß es allerdings nicht - und sie wird es auch nie erfahren, das steht für Zila fest. Eine Zeit lang hat sie probiert ihren Vater ausfindig zu machen, da sie sich sicher war, dass er von Team Galaktik irgendwo gefangen gehalten wird, aber sie hatte nie Erfolg mit ihrer Suche, also gab sie irgendwann auf, und schloss mit der Vergangenheit ab.

»Ich soll ganz ehrlich sein? Pfahaha. Okay, nur für euch. Ich hatte ein wirklich gutes Verhältnis zu meinen Eltern. Kabumm~. Nein, wirklich. Sie waren liebevolle Eltern, waren immer für mich da, ich hatte alles was ich brauche... Sie waren wirklich toll. Aber nach all den Vorkommnissen mit Team Galaktik hat mein Vertrauen in sie sehr geschwächt. Klar hab ich getrauert, als mir auch  noch meine Mutter genommen wurde. Aber das Leben geht weiter, nicht wahr? Würden sie heute noch Leben wäre ich vermutlich schrecklich wütend auf sie, also macht es kaum einen Unterschied. Vielleicht ist es besser so. Aber meiner Schwester... Ihr will ich das ersparen. Vielleicht sollte ich ihr die Wahrheit erzählen, aber ich will ihr das wirklich ersparen. Ich möchte nicht das Bild, was sie von unseren Eltern hat, zerstören. Es ist alles gut, so wie es ist. Meine Schwester ist der einzige Mensch, für den ich alles geben würde. Ich habe ein sehr, sehr gutes Verhältnis zu ihr.«

Nun, und dann gibt es da noch Tomoe. Die liebe, gutmütige Tomoe. Hilfsbereit wie eh und je. Und trotzdem hat sie ihre strengen Seiten, was man von ihr gar nicht erwartete. Tomo, wie Zila und Lianna sie liebevoll nennen, gehört nicht zu ihrer direkten Verwandtschaft, und trotzdem zählen sie sie schon immer zu ihrer Familie. Schon seit dem Alice und ihre Töchter nach Elyses gezogen waren, waren sie mit dieser Frau befreundet. So lernten auch die Töchter der beiden sie schnell kennen, und schlossen sie sofort ins Herz. Sie war wie die Oma, die sie nicht hatten. Nun, sie hatten schon eine, aber die wohnte weit weg, und sie sahen sie so gut wie nie. Mittlerweile ist Tomoe ganze fünfunddreißig Jahre alt, auch wenn man sie, sobald man sie sieht, glatt für fünfundzwanzig halten könnte. Nicht nur ihr Charakter, sondern auch ihr Aussehe ist jugendlich. Nach dem Tod von ihren Eltern hat sie die beiden Mädchen immer unterstützt, und als Zila aufbrach, hatte sie Lianna aufgenommen und sie wie ihr eigenes Kind aufgezogen. Die beiden Mädchen stehen also tief in der Schuld dieser Frau. Auch Zila ist sie sehr wichtig, auch wenn sie manchmal ein wenig zickig zu ihr war. Sie hatte nicht gewollt, dass sie den Platz ihrer Mutter einnehmen würde. Auch ein Grund, warum sie los gezogen war um auf Reisen zu gehen. Mittlerweile ist ihr aber durchaus klar, das Tomoe nie vor hatte, Alice zu ersetzen, sondern ihnen nur helfen wollte, und es letztendlich auch getan hat.

♦ Kobato Gold ♦ dreiundzwanzig Jahre ♦ Kopfgeldjägerin ♦ Bekannte

♦ Kian Kuromori ♦ zweiundzwanzig Jahre ♦ Krimineller ♦ Bekannter


»Freunde? FREUNDE?! Hihi. So was habe ich nicht. Brauche ich auch nicht. Wofür denn bitteschön? Freunde machen nur Umstände und Probleme. Findest du nicht? Naja, es gibt trotzdem ein paar Leute die ich kenne, und vielleicht ganz nett fand, auch wenn wir keine direkten Freunde sind... Hm...«

♦ Da wäre zum einen Kobato. Kobato Gold, eine Kopfgeldjägerin, genau wie Zila, und ein Jahr älter als sie. Sie haben sich mal flüchtig kennen lernen, da sie für die gleiche Gruppe oder Organisation von Kopfgeldjägern arbeiten. Da trifft man eben Mal auf einander. Zugegeben: Sie sind keine Freunde. Da ist noch viel Platz nach oben. Aber die Weißhaarige fand sie von Anfang an recht sympathisch, was schon was besonderes ist. Kommt nicht oft vor. Woran das liegt? Nun, vermutlich daran, dass sie sich in einigen Punkten ziemlich ähnlich sind. Nicht nur in ihrem Kleidungsstil. Und auch nicht nur wegen ihrem Job. Kobato ist... ein stiller Charakter, aber Zila bezweifelt nicht, dass sie sich über alles so ihre Gedanken gemacht. Sie scheint zu wissen was sie will und alles daran zu setzen, das auch zu bekommen. Egal auf welche Art und Weise. Egal welches Opfer sie bringen muss. Und macht die Beiden doch mehr oder weniger ähnlich. Und jetzt seien wir doch Mal ganz ehrlich: Zila würde sie gerne näher kennen lernen. Wenn sie sich einen Menschen aussuchen müsste, mit dem sie Zeit verbringen muss, wäre das, neben ihrer Schwester, ganz sicher Kobato Gold. Das würde sie aber nie zugeben. Sie ist sich sicher, dass sie sich gut verstehen würden, und sie möchte gerne mehr über sie erfahren. Besonders viel weiß sie ja eigentlich nicht. Vielleicht ändert sich das ja irgendwann mal? Wo sich die junge Frau derzeit herumtreibt weiß sie nicht.
»Oh. Kobato! Pff. Wer ist das? Kenn' ich nicht. ... ... ... Okay. Das war gelogen. Doch, ich kenne sie, aber nur flüchtig. Sie ist ganz cool, zumindest denke ich das. Wäre schon was, sie mal wieder zu treffen und ein bisschen kennen zu lernen. Wer weiß, vielleicht könnten wir ja sogar so was wie Freunde werden? Ich meine, an meiner Meinung, dass man keine Freunde braucht, hat sich wirklich nichts geändert. Aber manchmal habe ich echt Langeweile. Außerdem könnte das eine Ausnahme sein. Vielleicht frage ich sie einfach Mal, ob wir zusammen einen Auftrag erledigen wollen. Ich glaube, wir wären echt ein super Team. So. Da habt ihrs. Zufrieden?«

♦ Hm, ja, wen gibt es da noch? Diesen Kian. Kian Kuromori, oder? Doch, doch, das muss es gewesen sein. Ja, hm... Kian ist ein guter Freund von Kobato, daher kennt Zila ihn auch. Naja, kennen ist nun wirklich übertrieben. Sehr übertrieben. Sie hat ihn Mal kurz gesehen, vielleicht ein paar Worte gewechselt, aber das wars dann auch wieder. Er hat etwas mystisches, etwas geheimnisvolles, und das fasziniert die junge Frau irgendwie. Woher hat er diese komischen Adern? Mag vielleicht etwas komisch aussehen, aber sie fand es irgendwie cool. Hm.. Sie hat kurz gesehen, dass er ein Lichtel hatte. Und was war da noch? ... Genau, da war ein Serpifeu und eine Piccoloente. Niedliche Pokemon, aber auch nicht gerade stark. Was er mit so einem Team anfangen wollte? Keine Ahnung. Was er arbeitet? Oh, das weiß sie sogar. Er ist Kriminell. Bedeutet für sie, dass sie ihn rein theoretisch jagen könnte. Sollte sie vielleicht Mal tun. Wäre zumindest eine Idee. Oh, und er ist genauso alt wie sie. Zumindest glaubt sie das.
»KIAN?! Oh, an den erinnere ich mich sogar noch! So jemanden vergisst man so leicht nicht! Doch, doch, wenn du ihn gesehen hättest, dann wüsstest du, was ich meine! Aber es ist nicht nur sein Aussehen, seine ganze Ausstrahlung... Total mystisch! Es passiert selten, dass mich etwas so fesselt. Vielleicht treffe ich ihn ja irgendwann Mal wieder, und dann werde ich alles über ihn in Erfahrung bringen. Oder es zumindest probieren. Mal sehen.«

♦ Nathaneal Tsumagi ♦ vierundzwanzig Jahre ♦ Krimineller ♦ Feind

♦ Afuro Matani ♦ zweiundzwanzig Jahre ♦ Koordinatorin ♦ ehemalige Freundin


»Feinde? FEINDE?! Pff... ahahaha! DAMIT kann ich dienen! OH, ich habe so viele Feinde und Rivalen auf dieser Welt, das glaubst du gar nicht! Ich glaube, du kannst fast jeden, den ich schon mal begegnet bin, als meinen feind zählen. Aber es wäre wohl zu langwierig die nun alle zu erwähnen... Schade eigentlich. Ein anderes Mal vielleicht, ja?«

♦ Nathaneal Tsumagi. »AHAHAHAHA!« Den könnte man vielleicht erwähnen, denn er ist ganz bestimmt ihrer größer Feind und Rivale von allen. Nicht nur bestimmt, ganz sicher sogar. Und das schon seit sechs Jahren... Tsumagi ist ein Krimineller, vierundzwanzig Jahre alt, der es vor allem auf Pokemon abgesehen hat. Seien wir ehrlich, er geht nicht gerade gut mit ihnen um. Er hat auch ein festes Pokemon Team, und zu diesem ist er richtig liebevoll, aber wenn er welche stiehlt um sie zu verkaufen und an Geld zu kommen, nun... dann eher im Gegenteil. Als Zila sechzehn war hat sie ihn mal zufällig im Wald gesehen, wie er ein Folipurba schlug, und so nahm sie es ihm kurzerhand ab. Nathaneal hätte wohl eine ganze Stange Geld dafür bekommen, denn seit dem ist er unglaublich wütend auf sie. Und was soll man sagen? Seit dem ist es ein ständiges Katz-und-Maus Spiel zwischen ihnen. Immer wieder lauert er ihr auf, aber sie lässt sich das Folipurba, was mittlerweile ihr treuer Teamgefährte ist, nicht einfach wieder wegnehmen. Und dann probiert sie wieder ihn zu fangen, oder ihm seine gestohlenen Pokemon weg zu nehmen. Das wird wohl niemals ein Ende nehmen... Wenn die beiden aufeinander treffen, dann fliegen die Fetzen nur so. Zila für ihren Teil beleidigt ihn gerne Mal als Kleiner, obwohl er zwanzig Zentimeter größer ist als sie und sie damit ein gutes Stück überragt. Wer würde wohl länger überleben, wenn man sie einen Tag zusammen in einen Raum sperren würde?
»Pff. Dieses kleine Milchgesicht? Den mache ich mit links fertig! Hab' mich nur noch nie richtig angestrengt, das ist er auch gar nicht wert!«

♦ Naja. Zu aller Letzt wäre da noch jemand. Afuro. Früher waren die beiden Mal beste Freunde. Sie haben sich alles anvertraut, alles zusammen gemacht und und und - eben das, was man unter besten Freunden versteht. Doch mit vierzehn, als Zilas Welt zusammengebrochen ist, hat sie jeden von sich gestoßen. Jeden. Auch ihre beste Freundin. Sie hat ihr all das an den Kopf geworfen, was sie an der gleichaltrigen schon immer gestört hat. Denn die blonde ist einfach das typische Engelchen. Egal was sie anfasste, sie schaffte es. Egal welchen Jungen sie wollte, sie bekam ihn. Jeder liebte sie. Jeder mochte sie. Jeder verehrte sie. Und umso größer ihr Glanz wurde, umso dunkler wurde Zilas Schatten. Nun sind die beiden so was wie Rivalinen geworden, und auch wenn die Weißhaarige immer auf ganz cool tut, als würde ihr das alles egal sein, verletzt sie es doch sehr. Und sie bereut es, das sie das damals gesagt hat, aber sie kann es nicht mehr rückgängig machen. Und Afuro? Sie zeigt ebenso wenig, wie traurig sie über die Situation ist. Und da jeder denkt, dem anderen wäre es tatsächlich egal, wagt niemand es, den ersten Schritt zu machen. Also probieren sie weiterhin sich zu übertrumpfen und den anderen zu schlagen. Irgendwie.
»Ich hab dieses Prinzesschen noch nie gemocht.«



AUSSEHEN
You want to know what I look like?

♦ Die einfachste Lösung um diese Frage zu umgehen, wäre, sich einige Bilder der jungen Zila anzusehen. Aber nein, machen wir es eben auf die komplizierte Art und Weise. Wie die liebe Zila aussieht? Nun... es ist keine besonders einfache Sache, eine Person so zu beschreiben, dass man danach ein genaues Bild von demjenigen im Kopf hat. Sollte diese Beschreibung also nicht Ausreichen, so empfehle ich, dann einfach ein Bild der Kopfgeldjägerin zur Hand zu nehmen. Nun wollen wir aber mal beginnen, am besten mit ihrer Statur. Mit einer Größe von einem Meter und siebzig Zentimetern liegt das Persönchen für eine junge Frau noch im Mittelmaß und ist somit weder besonders groß, noch besonders klein. Es mag immer welche geben, die ihr auf den Kopf spucken können, aber auch welche, zu denen sie hinab blicken kann. Dünn ist sie. Auch hier gilt, dass sie ein Mittelmaß ist. Zla ist keineswegs abgemagert und dürr, aber man kann sie nun wirklich nicht dick nennen! Zusammen mit ihren im normalen Bereich ausgeprägten weiblichen Rundungen und langen Beinen ergibt das eine schöne Figur, die sich sehen lassen kann und für die man sich nicht zu schämen braucht. Eine zierlicher und schmaler Körperbau, wohlgemerkt. Zu ihrem Teint sei zu sagen, daas er im Winter fast schneeweiß wird und man da schon manchmal denken könnte, man Stände einem Gespenst gegenüber. Im Sommer dann bekommt das Mädchen ein wenig Farbe und wird mit Glück sogar leicht braun, allerdings muss sie dafür mindestens doppelt so lange in der Sonne bruzeln wie andere, und dazu fehlt ihr einfach Lust und Zeit.. Also ist sie fast immer blass. Durch ihre helle Haut ist sie leider auch anfälliger für einen Sonnenbrand, ein weiterer Grund es nicht zu tun. Sie möchte nämlich ziemlich ungern später wie ein Krebs aussehen...

Ja, Zila kümmert sich um ihr Äußeres. Sie achtet darauf, nicht wie der letzte Mensch auszusehen, allerdings steht sie nicht stundenlang vor dem Spiegel, schichtet Schminkschicht um Schminkschicht und richtet jedes einzelnes Härchen. Schminke trägt sie sowie so eigentlich gar nicht, höchsten zu besonderen Anlässen mal ein wenig Wimperntusche. Naja, ehrlich gesagt greift sie schon manchmal zu Make Up, um ihre Augenringe zu überdecken. Die hat sie leider sehr oft - folge von zu viel Stress und mangelndem Schlaf - und sie stören diese ziemlich. Deswegen müssen sie weg. Nun wollen wir aber mit ihren Haaren weiter machen. Lang sind sie, das fällt sofort auf. Sehr lang sogar. Sie reichen der Trainerin bis über ihren Hintern. Über die Jahre sind sie so gewachsen, denn irgendwie bringt sie es nicht über sich, sie abzuschneiden. Wenn schon, dann höchstens ein winziges Stückchen. Der Farbton dieser Haarpracht ist wohl etwas eigenartig. Würde man irgendwelche Menschen fragen, die ihr schon ein Mal begegnet sind, wären die Antworten sehr zwiegespalten. Einige würden zu einem grau Ton tendieren, andere würden sagen, sie wären sogar schneeweiß gewesen. Sicher wäre nur, dass sie sehr hell sind. Und wenn man Zila selbst fragen würde... nun... wahrscheinlich würde auch sie mit beidem Antworten. Schon recht seltsam, aber man mag es einfach auf verschiedene Lichtverhältnisse schieben die für diese seltsamen Farbeffekte sorgen. Was ihre Frisur angeht; sie trägt sie immer ganz unterschiedlich. Manchmal gebunden zu einem Zopf, hin und wieder auch als Dutt hoch gesteckt, obwohl sich das bei der Masse der Haare recht schwierig gestaltet. Offen hat sie sie auch des Öfteren, allerdings kann das bei so vielen Haaren schon ziemlich nervig sein. Die Firsur die sie jedoch am meisten trägt, sind ganz einfach zwei lange Zöpfe. Dazu fallen ihr noch einige Haare ins Gesicht und bedecken die ganze Stirn, was an ein verzaustes Pony erinnert. Wollen wir aber mit ihrem Gesicht weiter machen. Rundlich, allerdings mit einem spitz zulaufendem Kinn und hohen Wangenknochen. Ihre recht großen, rötlich bis rosanen Augen, stechen schnell hervor. Seltsame Farbe. Die junge Frau mag ihre Augen und vor allem deren Farbe sehr, was man ihr wohl kaum verübeln kann. Auffällig ist vor allem, dass ein Auge weitaus heller strahlt, als das Andere. Woran das liegt kann sich niemand so richtig erklären. Oft bleiben auch gerade diese im Gedächtnis der Menschen hängen. Man erinnert sich auch daran, dass sie immer sehr aussagekräftig waren. Entweder sie strahlten vor purer Freude, was zugegeben die letzte Zeit nicht mehr so oft vorkommt, oder man erkannte in ihnen nichts als feste Entschlossenheit. Viel gibt es nun wohl nicht mehr zu beschreiben. In ihrem Gesicht ist außer den erwähnten Augen noch eine kleine Stupsnase zu finden. Nicht wirklich besonders oder auffällig. Dann noch ein Mund mit, zugegeben, recht schmalen Lippen, dahinter findet man eine Reihe von strahlend weißen Zähnen. Alles wirkt proportional und vollkommen...normal.

Es gibt allerdings noch ein paar Auffälligkeiten. Ihr ganzer Körper ist übersät mit allerlei Narben. An der Hüfte, am Bauch, am Rücken, dort treten sie am meisten auf. Jede dieser Narben hat eine andere Geschichte, aber sie jetzt alle zu erzählen wäre viel zu viel Arbeit. Einige stammen aber aus der Zeit, in der Zila schlimme Depressionen hatte und sich deswegen extra Schmerzen zugefügt hat. Manchmal sieht man die Narben stärker, und manchmal weniger, das kommt ganz drauf an.

Im Großen und Ganzen könnte man diese junge Frau wohl als eine recht hübsche Person bezeichnen, auch wenn sie das selber wohl niemals zugeben oder sich eingestehen würde. Sicherlich würde sie sich auch nicht hässlich nenne, aber trotzdem... Hübsch ist aber auch etwas, was wohl jeder für sich selber entscheiden muss. Es mag sicher irgendwo Menschen auf der Welt geben, die sie gar hässlich nennen würden, aber bisher tendieren die meisten wohl doch zu ersterem.

Ihre Kleidung? Oh, Zila hat wohl ihren ganz eigenen Kleidungsstil, das sei von vorne herein gesagt. Nun, sie läuft sehr, sehr freizügig durch die Gegend. Warum? Es ist angenehmer. Man hat mehr Bewegungsfreiheit. Und wer damit nicht klar kommt... Nun, das ist dann eben sein Pech. Obenherum trägt die junge Dame also nur ein einfaches, weißes Bikinioberteil, das am Rücken und im Nacken zusammengebunden wird. Oben drüber hat sie zwar noch eine ebenso weiße Jacke an, allerdings steht diese meist offen. Diese Jacke hat auch eine Kapuze, die Zila aber eher selten aufsetzt. Sie ist relativ schlicht gehalten, mit ein paar schwarzen Streifen und einem großen, schwarzem Reißverschluss. Was ihre Beinkleidung angeht, so wären da lediglich verdammt kurze, weiße Shorts. Nun gut, darunter sind noch helle Stiefel, die ihr bis zu den Knien reichen und oben ein wenig umgeklappt sind; sie haben einen kleinen Absatz. In seltenen Fällen trägt sie auch noch Stulpen darunter, die dann noch einen Teil ihrer Oberschenkel bedecken. Man merkt also: Zilas Kleidung ist sehr Figur betonend; ihr durch trainierter Körperbau wird noch ein Mal hervorgehoben, außerdem ist sie nicht gerade für kalte Gebiete gedacht.


CHARAKTER
It's me and only me

Eine Persönlichkeit zu beschreiben ist sicher keine leichte Sache. Nein, das ist es ganz bestimmt nicht. Jeder Mensch ist anders. Möglich, dass du mal jemanden triffst, mit dem du dir den ein oder anderen Charakterzug teilst, aber sicherlich wirst du niemals jemanden finden, der genauso ist wie du, denn es gibt niemanden zwei Mal. Genauso wie du niemanden aufs Haar genau gleichen kannst, das ist einfach ein Ding der Unmöglichkeit. Eine Persönlichkeit entwickelt sich über die Jahre und sie kann sich innerhalb eines kurzen Zeitraumes sehr stark verändern. Unglaublich viele Einflüsse sorgen dafür, dass wir das werden, was wir sind. Puzzleteil für Puzzleteil setzt sich zusammen, bis wir zu dem werden, was wir sind. Nur alle Teile zusammen ergeben ein Bild. Ist das nicht eine wunderbare Metapher? Puzzles haben Ecken und Kanten. Jeder Mensch, egal was er nach außen hin zeigt, hat irgendwo irgendwelche Ecken und Kanten. Niemand wird je perfekt sein. Das ist ein ungeschriebenes Gesetz. Aber wir wollen ja nicht abschweifen. Wenn jemand die Persönlichkeit eines anderen beschrieben möchte, ist das eine schwierige Aufgabe. Sicherlich würde der Mensch selber es auch nicht schaffen, sich richtig zu beschrieben. Wir können ein paar Charakterzüge - ein paar Puzzleteile - beleuchten, aber wir werden niemals die Möglichkeit haben, sie komplett auf Papier zu bringen.

Aber beginnen wir mal mit Zilas Persönlichkeit. Ja, wo beginnen wir denn am besten? Die junge Frau erweckt vielleicht nicht den Eindruck, aber sie ist ein schrecklich nettes Mädchen. Vielleicht sogar zu nett, könnte man manchmal fast meinen. Egal was passiert, sie würde es niemals wagen jemanden anzumeckern oder irgendetwas dergleichen tun, was einen Streit oder eine Feindschaft provozieren würde. Wenn ihr jemand entgegen kommt, dann grüßt sie mit einem freundlichen Lächeln, egal ob ihr dieser Jemand bekannt ist oder es sich um einen Fremden handelt. Jemand bittet sie um Hilfe? Natürlich ist die weißhaarige sofort zur Stelle um ihren Mitmenschen zur Seite zu stehen, egal um was es geht. Sie kann doch niemanden traurig sehen! Ebenso wenig kommt sie mit Streits im Allgemeinen klar - dass sie selber in einen hineingezogen wird probiert sie immer geschickt zu umgehen, aber wenn sie einen mitbekommt probiert sie immer ihr bestes, um eben diesen zu schlichten. Geduldig, immer höflich und respektvoll, vielleicht auch etwas tollpatschig. Ein liebenswürdiges Mädchen, das man einfach nur gern haben kann! Eine unschuldige und weiße Weste, die keiner Fliege was zu leide tun könnte. Natürlich nicht! Zudem ist sie immer am lachen und sprüht nur so vor guter Laune! Zila steht auf allen möglichen, mädchenhaften Kram. Hübsche Kleider, süße Pokemon. Rosa. Rüschen. Kekse. Süßigkeiten. Glitzer. Blumen. Davon kann sie gar nicht genug bekommen!

»PFAHAHAHAHA!«

Wirklich jetzt? Hast du dieses Geschwafel ganz ehrlich geglaubt? Die liebe Zila fällt gerade übrigens vor Lachen vom Stuhl; dein verwirrtes Gesicht ist einfach zu amüsant. Das war es wert. Sieh sie dir doch an! Sieht sie für dich nach dem netten Mädchen von neben an aus? Natürlich nicht! Und sie sieht nicht nur nicht so aus, sie ist auch nicht so! Allerdings ist es manchmal sehr, wirklich sehr praktisch, so zu tun. Man interessiert sich so schrecklich für dieses Pokemon, was einem ja scheinbar nicht bekannt ist, oder man hat sich mal eben in der riesigen Stadt verlaufen. Vor Freude sprühend oder kurz vor einem Tränenausbruch: es gibt so viele Möglichkeiten die Menschen ganz schnell für sich zu gewinnen. Denn Menschen sind einfach unglaublich naive Lebewesen. Die Weißhaarige hat über die Jahre gelernt, ihre Persönlichkeit von jetzt auf gleich vollkommen auf den Kopf zu stellen und zu dem zu werden, dem die Menschen schnell vertrauen. Dem liebem Mädchen. Es ist verrückt, wie leicht man auf diese Art und Weise an Informationen heran kommen kann, und es ist auf jeden Fall angenehmer als in einer dunklen Ecke zu sitzen und stundenlang nur zu beobachten. Nein, nein, die junge Frau bevorzugt diese Art und Weise auf jeden Fall mehr, denn dort gibt es nur eine Regel: Lasse niemals deine Maske fallen.

Zila hat sich also über die Jahre zu einer hervorragenden Schauspielerin entwickelt, der man ihr Spiel sofort abkauft. Es fällt ihr so leicht, die Menschen hinters Licht zu führen, nur um das zu bekommen, was sie braucht: Informationen, zumindest in den meisten Fällen. Ohne Informationen ist eine Kopfgeldjägerin nicht mehr als... als... ja, eigentlich sind sie gar nichts. Ohne Informationen hast du keinerlei Möglichkeiten, deinen Job zu erledigen. Auf das Glück kann man sich nicht immer verlassen, und in der Regel wissen die gesuchten Kriminellen genau, dass Jagd auf sie gemacht wird. Die laufen dir nicht einfach so ins Netz, gewiss nicht. Das wäre ja zu einfach - und, zugeben, doch auch ziemlich langweilig, findest du nicht? Lügen gehen der jungen Frau sehr leicht über die Lippen, wenn es ihr Hilft, ihr angestrebtes Ziel zu erreichen. Es fällt ihr nicht schwer, sich zu verstellen. Überhaupt nicht. Nach so vielen Jahren gewöhnt man sich daran, das sei gesagt. Wer sie nicht kennt würde niemals bemerken, dass alles nur gespielt ist. Um sie zu durchschauen braucht es schon seine Zeit. Denn, auch wenn es für sie mittlerweile fast zum Alltag gehört, tut sie es nicht unbedingt gerne. Aber es muss sein.

Zielstrebig, das nächste Stichwort. Ja, Zila ist unglaublich zielstrebig, wobei es manchmal schon fast an Sturheit und Dickköpfigkeit erinnert. Setzt sie sich etwas in den Kopf, dann verliert sie es niemals aus den Augen, und tut alles Erdenkliche dafür, es auch zu erreichen, das sei dir gesagt. Probier am besten gar nicht erst, es ihr auszureden, denn es wird nicht funktionieren, egal mit welchen Argumenten du kommst. Selbst wenn sie irgendwann realisieren würde, dass ihr Vorhaben niemals Erfolg haben wird, wird sie sich das niemals eingestehen. Das ist dann wirklich Sturheit und nichts anderes. Es kann dann eher passieren, dass sie noch mehr angestachelt wird und sich noch mehr anstrengt, damit sie eben nicht scheitert. Sie verliert also nicht gerade schnell ihren Mut, ganz im Gegenteil. Es ist ihr egal, welche Opfer das vielleicht bedeuten würde, egal, ob sie sich damit verletzen kann. Denn sie weiß, dass sie es schaffen kann, und das will sie auch allen beweisen. Oder vielleicht will sie es auch nur sich selber beweisen.

Natürlich spielt die Weißhaarige nicht jedem etwas vor. Nein, denn, wie bereits erwähnt, zählt das nicht unbedingt zu ihren Lieblingsbeschäftigungen. Einzig allein ihren Opfern und denen, von denen sie sich Informationen erhofft, belügt sie auf diese Art und Weise. Eigentlich ist sie vollkommen anders, und im normalen Fall verbirgt sie das auch nicht. Gut möglich, dass sie es mit ihrem Verhalten anderen Menschen öfters Mal ziemlich schwer macht, aber das stört sie nicht. Ganz im Gegenteil: Sie stößt andere Menschen oft absichtlich von sich fort. Warum sollte sie sich auch für andere verstellen oder gar ändern? Warum? Sie sollen sie so akzeptieren, wie sie ist, und wenn sie das nicht tun, dann ist das ihr Problem, und nicht Zilas, damit das mal klar ist. Sie stellt sich schließlich auch nicht auf die Straße und nörgelt an Jedem, der vorbei kommt, herum, oder? Wer sich nicht mit ihr abfinden kann soll ich gefälligst von ihr fernhalten und ihr nicht aufzählen, was ihn an ihr stört und dann verlangen, dass sie sich ändert, denn das wird sie nicht tun. Also wäre es eine reine Zeitverschwendung, nichts weiter.

Aber wie ist sie denn nun? Den Punkt mit der Zielstrebigkeit hatten wir schon, eine logische Schlussfolgerung daraus ist natürlich auch, dass sie ein hohes Durchhaltevermögen besitzt und durchaus Ehrgeizig ist. Sie gibt nicht schnell auf. Außerdem ist die junge Frau sehr direkt. Wenn du sie nach ihrer Meinung zu etwas fragst, dann wird sie sie dir auch sagen, und das ohne jegliche Verschönerungen. Aber du wolltest ihre Meinung doch wissen, nicht wahr? Dann musst du auch damit zurechtkommen, und wage es nicht, dich dann darüber zu beschweren, dass sie gemein war. Oh, und es kann durchaus vorkommen, dass sie dir auch sagt, was sie über das ein oder andere denkt, auch wenn du sie gar nicht gefragt hast, weil du schon ahntest, was sie sagen würde. Zila nimmt generell keinerlei Blatt vor den Mund, warum sollte sie auch? Was bringt es Jemanden, der sich ein total hässliches Outfit zugelegt hat, zu sagen, es stehe ihm toll? Nichts. Genau, überhaupt nichts. Er soll ruhig wissen, dass es richtig schrecklich ist, dann trägt er es auch nicht mehr und indirekt ist ihm damit geholfen, auch wenn er vielleicht gekränkt sein mag. Nah, siehst du die Logik?

Ein direkter Mensch also. Und respektlos. Ohja, das ist sie ebenfalls, und das nicht zu wenig. Es soll bloß niemand wagen, sie herum zu kommandieren und dann auch noch davon ausgehen, dass sie dem widerstandslos gehorcht, selbst wenn es ihr vielleicht das Leben retten würde. In solchen Momenten bemerkt man wieder ihren fürchterlichen Dickkopf. Ich meine, es ist ja nicht so, dass sie selber einen Kopf hätte um nachzudenken, was sie tun könnte. Sie kann sehr gut selber entscheiden und muss sich von anderen nichts vorschreiben lassen, damit das mal klar ist! Es ist schließlich ihr Leben, da darf sie ja wohl selber drüber bestimmen, nicht wahr? Wer ihr also probieren würde, etwas vorzuschreiben, würde nur einen bissigen Kommentar ernten. Es ist also durchaus schwer, sich Zilas Respekt zu erarbeiten.

Noch ein Punkt ist, dass die junge Dame ü-b-e-r-h-a-u-p-t nicht mit Kritik umgehen kann. Eigentlich ist es hier ähnlich, wie mit ihrem nicht vorhandenen Respekt. Ihr ist es vollkommen egal, was andere zu ihren Taten, ihrem Aussehen oder ihrem Verhalten sagen. Sie lässt sich nicht kritisieren, egal um was es geht. Letztendlich wäre es ein vollkommen sinnloses Unterfangen, zu probieren, sie davon zu überzeugen, dass sie etwas falsch gemacht hat. Wie gesagt: ein sturer Dickkopf.

In solch einer Situation würde sich erneut ein weiterer Charakterzug der jungen Zila zeigen: Sie ist ein Mensch, der nicht nur direkt ist, sondern mit bissigen Bemerkungen nur so um sich wirft. Zu allem hat sie einen Kommentar bereit, und so etwas wie Freundlichkeit scheint sie nicht zu kennen. Oder vielleicht tut sie es ja doch, aber es geht ihr sonst wo vorbei. Es ist ihr schließlich auch egal, was andere von ihr denken. Wenn jemand freundlich und offen auf sie zu geht, dann kann sie das gar nicht ab, ja, sie scheint mit Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft regelrecht nicht klar zu kommen. Mit ihrer Art kann sie auch manchmal sehr provozierend sein, was ihr aber - wer hätte es gedacht - genauso egal ist, wie alles andere.

Ohja, egal. Egal. Der Weißhaarigen ist vieles egal, vor allem aber ihr Umfeld. In einer brenzligen Situation würde sie vor allem erst mal ihren und den Hintern ihrer Pokemon retten, für jegliche andere Personen interessiert sie sich in so einem Moment herzlich wenig. Hauptsache ihr geht es gut. Egoistisch also, ja, so könnte man sie vermutlich nennen, auch wenn sie dieses Wort ungern im Zusammenhang mit ihr hört. Gut, ja, sie ist egoistisch, und vielleicht sollte sie sich Mal damit abfinden, aber es gibt Momente, da will sie sich das aus irgendeinem Grund nicht richtig eingestehen. Hilfsbereit? Mit Nichten! Warum sollte sie anderen helfen, sie hat doch genug eigene Probleme, um die sie sich kümmern muss! Sollen die sich gefälligst alleine um ihr Zeug kümmern, sie schafft das doch schließlich auch!

Genau, Zila Reeva Akarui braucht keine Hilfe, diese würde sie niemals annehmen, genauso wie sie Kritik ablehnt. Eine sture Einzelgängerin, die sich von niemanden helfen lässt, denn sie kann das alleine. Sie schafft das schon. Sie braucht niemanden. Warum sie so ist, weiß sie wohl selber nicht. Vielleicht um ihr Ego zu stärken, vielleicht weil sie damals, als sie wirklich Hilfe gebraucht hätte, keine bekam, vielleicht hängt es aber auch einfach nur mit einem weiterem Charakterzug von ihr zusammen. Welchen wollt ihr wissen?

Misstrauen. Unglaublich tief verwurzeltes Misstrauen, gegen Jeden. Ist ihre provozierende Art vielleicht nur ein Schutzmechanismus? Ja, vielleicht ist sie das. Vielleicht nimmt sie deswegen auch keine Hilfe an. Weil sie niemanden je vertrauen würde. Dafür wurde sie in ihrem Leben zu oft verletzt, zu oft hintergangen, zu oft wurde ihr Vertrauen einfach so ausgenutzt. Und nun? Nun ist sie doch eigentlich selber so, oder? Sie erschleicht sich das Vertrauen anderer, um ihr Ziel zu erreichen. Vielleicht ist ja eben das auch ein Grund für ihr Misstrauen anderen gegenüber. Weil sie weiß, wie leicht man Jemanden hinters Licht führen kann, und weil sie nicht will, dass ihr das selber noch ein Mal passiert. So lässt Zila also niemanden an sich heran, verschmäht engere Bindungen, selbst wenn es nur Freundschaften sind. Eine misstrauische Einzelgängerin, die niemanden an sich heran lässt und immer möglichst schnell von sich weg stößt. Das ist sie.

Und noch etwas ist sie: kaltherzig und skrupellos. Aber das muss man in ihrem Beruf auch sein, oder? Sie verschließt sich vor der Welt. Ohja, Zila könnte, wenn es sein muss, mit Leichtigkeit einem Menschen das Leben nehmen. Ihr Herz ist zu Eis gefroren und dieses Eis wird so schnell nicht schmelzen. Vielleicht ist diese nicht vorhandene Hilfsbereitschaft also nicht nur Egoismus, sondern auch Kaltherzigkeit? Gut möglich. Ja, sogar sehr gut möglich. Viel ist hierzu nicht mehr zu sagen, denn das meiste wurde bereits erwähnt. Schließlich interessiert sie sich auch nicht für andere, nicht wahr? Alles hängt irgendwie miteinander zusammen.

Zuletzt könnte man vielleicht noch erwähnen, dass die junge Zila ein spontaner Mensch ist. Sie hält nicht viel von davon sich lange Pläne oder Strategien auszudenken. Sie lebt in den Tag hinein und die Dinge kommen, wie sie eben kommen. So kann man also auch sagen, dass sie weder Optimist noch Pessimist ist, eher... ein Realist, ja. Meist gehen irgendwelche lange geplanten Strategien doch eh nach hinten los, dann war die ganze Arbeit umsonst. Nein, so was macht sie nicht, ist doch sowieso für die Katz'. Bisher hat es doch auch immer so geklappt, oder? Spontan also. Ob man das als Stärke oder doch lieber als Schwäche bezeichnen kann... nun, das kommt wohl immer auf den Blickwinkel und auf die Situation an. Sie selbe würde es natürlich nie als eine ihrer Schwächen bezeichnen, aber gut.

Oh! Und, gut möglich dass es sich nun schon längst heraus gefiltert hat, aber es kommt auch oft vor, das Zila sich anderen überlegen fühlt oder sogar denkt, sie wäre etwas Besseres. Oh, nein, das habt ihr euch sicher selber denken können, oder? Sie ist respektlos, nicht Kritik fähig, interessiert sich nicht für ihr Umfeld... Da konnte man sich das ja schon fast denken, und trotzdem erwähne ich es noch ein Mal. In dem Zusammenhang auch noch, dass sie zwar von Menschen generell nicht viel hält, aber vor allem nicht von Männern. In ihren Augen sind sie alle gleich, und sie bezieht das wirklich sehr Allgemein. Perverse und ekelhafte Schweine, das sind sie für sie nun Mal, und es ist sicherlich schwer, sie davon zu überzeugen, dass nicht alle so sind.

Aber das soll es nun erst mal gewesen. Man sieht: Zila ist durchaus facettenreich, und vielleicht eine Person, mit der es sich recht schwierig gestaltet, zu Recht zu kommen oder gar befreundet zu sein. Sicher, das muss sie auch selbst zugeben. Sie macht es anderen nicht leicht, aber vielleicht ist das ja sogar ihr Ziel. Man weiß es nicht. Wie bereits am Anfang erwähnt ist das hier sicherlich nicht alles von Zila, aber wir wollen es ja nicht zu viel werden lassen, oder? Also hören wir an dieser Stelle auf, und ich hoffe, ihr habt nun eine ungefähre Vorstellung von ihr.

»v o r l i e b e n

♦ singen
♦ weiß
♦ schwarz
♦ rot
♦ Bäume
♦ betrügen
♦ warmer Sand
♦ das Meer
♦ Geruch nach Regen
♦ Mond
♦ Sterne
♦ die Nacht
♦ Abenteuer
♦ Adrenalin-Kicks
♦ Frost
♦ Schnee
♦ Winter
♦ Herbst
♦ Blätter im Herbst
♦ Wind
♦ Sturm
♦ Gewitter
♦ Stille
♦ Geheimnisse
♦ gewinnen
♦ kämpfen
♦ Rockmusik
♦ Äpfel
♦ Tee
♦ Gänsehaut
♦ Eispokemon
♦ Unlichtpokemon
♦ überlegen sein
♦ Sinelbeeren
♦ Wiesenblumen
♦ Windspiele
»a b n e i g u n g e n

♦ verlieren
♦ Sommer
♦ Hitze
♦ Kritik
♦ Befehle
♦ Feuer
♦ Feuerpokemon
♦ große Menschenmassen
♦ Lärm
♦ Stress
♦ grelle Farben
♦ Aufdringlichkeit
♦ Freundlichkeit
♦ hilfsbereite Menschen
♦ saures Essen
♦ Wüste
♦ langfristige Pläne
♦ Strategien
♦ Großstädte
♦ Eitelkeit
♦ im Mittelpunkt stehen
♦ Setangbeeren
♦ Teamarbeit
♦ Windstille
♦ Ungeduld
♦ Kinder
♦ Müll
♦ Gestank
♦ Geschrei
♦ Langeweile
♦ überrumpelt werden
♦ unterschätzt werden
♦ beobachtet werden
♦ ignoriert werden
♦ Alkohol
♦ Männer
»s t ä r k e n

♦ Ausdauernd
♦ geschickt
♦ sportlich
♦ flink
♦ betrügen
♦ hintergehen
♦ Schauspielern
♦ lügen
♦ singen
♦ unbemerktes Fortbewegen
♦ viele Menschenkenntnisse
♦ selbstständig
♦ gute Beobachterin
♦ Durchsetzungsfähig
♦ ehrgeizig
♦ Klauen
♦ Tanzen
»s c h w ä c h e n

♦ stur
♦ dickköpfig
♦ egoistisch
♦ herablassend
♦ respektlos
♦ nicht Kritik fähig
♦ kann mit Freundlichkeit nicht umgehen
♦ verbirgt ihre Ängste
♦ zeigt nur Wut&Hass
♦ schnell genervt
♦ oft desinteressiert
♦ schwächlich
♦ leicht zu provozieren
♦ Nichtschwimmerin
♦ Stolz
♦ spontan


POKEMON
They're never going to leave me

GLAZIOLA
Yuki - Eis - weiblich

Schneemantel

• Eissturm
• Biss
• Eiszahn
• Eissplitter


Zurückhaltend


Oh, das kleine Glaziola war Zilas aller erstes Pokemon. Sie erhielt es damals als Ei von ihren Eltern; sie war gerade Mal sechs Jahre alt. Manche mögen sagen, das sei noch ein bisschen jung, für ein eigenes Pokemon, aber ihre Eltern sahen das anders. Ihre Eltern? Ja, ihre Eltern, auch wenn ihr Vater zu dem Zeitpunkt bereits verstorben war. Aber dem Ehepaar war immer klar gewesen, dass sie ihre Kinder sehr früh mit Pokemon vertraut machen wollen. Und es war eine weise Entscheidung, denn allein durch den langen Zeitraum, den sie sich kennen, hat sich ein stählernes Band zwischen ihnen geschmiedet und sie sind ein unschlagbares Team geworden.

Die kleine Yuki - was übrigens so viel wie Schnee bedeutet, mit sechs Jahren ist man nun Mal noch nicht sehr einfallsreich - ist eher von zurückhaltender Natur. Vielleicht auch etwas schüchtern, denn sie versteckt sich gerne Mal hinter dem Bein ihrer Trainerin und steht anderen Menschen und Pokemon sehr misstrauisch gegenüber. Doch sobald jemand Zila zu nahe kommen oder ihr sogar etwas antun würde... Ja, spätestens dann wäre sie da und würde sie um jeden Preis verteidigen.


FOLIPURBA
Flora - Pflanze - weiblich

Floraschild

• Rasierblatt
• Biss
• Zauberblatt
• Gigasauger


Wild


Nun, Folipurba hat sich der jungen Frau erst etwas später angeschlossen. Es war reiner Zufall. Sie stieß auf es, da war sie gerade sechzehn. Zila durchquerte den Ewigwald, und da sah sie es und war sogleich fasziniert davon. Sie beobachtete es einige Zeit, wollte es allerdings nicht fangen. Zufällig sah sie aber, wie ein Trainer - scheinbar der des kleinen Folipurbas - es schlecht behandelte, also entschied sie sich kurzerhand, spontan und von ihren Gefühlen geleitet, es zu stehlen. Gesagt, getan. Wobei stehlen vielleicht das falsche Wort ist, denn eigentlich hat sie es ja mehr oder minder befreit.

Aus Dankbarkeit hat sich Flora, so hat Zila es getauft, sich ihr angeschlossen. Es ist genau das Gegenteil von Yuki und springt immer voller Energie und Elan durch die Gegend. Wenn sie etwas neues entdeckt muss sie es sofort ausprobieren und Zurückhaltung scheint sie nicht zu kennen. Das kleine Pflanzenpokemon bringt ein wenig Trubel in die Gruppe.



SONSTIGES
A little bit more useless stuff


♦White Rock Shooter aus Black Rock Shooter
♦Drittcharakter von Lynn&Natsue




Zuletzt von Reyven am Mi Mai 10, 2017 10:10 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: ZILA CHITSUKI   Fr Apr 21, 2017 12:32 am




VERGANGENES
Some more special parts of my life

Das Leben, oder auch die Geschichte, meinetwegen die Biografie, eines jeden Lebewesens beginnt mit der Geburt. Jede Geburt läuft unterschiedlich ab, das ist natürlich klar. Ob man nun aus einem Ei schlüpft oder in vielen mühe- und qualvollen Stunden aus dem Bauch des Muttertieres gekrochen kommt, im Endeffekt macht es doch keinen Unterschied. Letztendlich beginnt unser aller Leben doch mit unserem Auftauchen in dieser Welt, oder? Aber die Hintergründe... die Hintergründe können so unterschiedlich wie Tag und Nacht sein. Man taucht nicht einfach so in dem Bauch der Mutter auf. Wie es dazu kam, ist eine vollkommen andere Frage, die man nicht immer genau zu beantworten weiß. Bei Zila handelt es sich offensichtlich um einen Menschen, und obwohl ihre Eltern zu dem Zeitpunkt, in dem sie zu einem kleinem Embryo heran wuchs, noch sehr jung waren, handelte es sich bei ihr um keinen Unfall. Das Ehepaar hatte sich ein Kind gewünscht, und obwohl es anfangs aussichtslos schien sollten sie am Ende doch noch von Glück gesegnet sein. Neun Monate lang trug Alice das kleine Ding also aus, bis sie eines Nachts von schrecklichen Wehen geplagt wurde. Es sollten einige lange Stunden werden, vor allem da die kleine Familie es nicht mehr bis zu einem Arzt geschafft hatten. Und trotzdem: Als am nächsten Morgen die Sonne aufging hielt die stolze Mutter ein kerngesundes Kind in Armen.

So wurde die liebe Zila also geboren, dies alles ereignete sich vor langen zweiundzwanzig Jahren. Es war der einundzwanzigste Dezember, ein Tag, an dem in der verschneiten Stadt Blizzach, hoch im Norden von Sinnoh, ein schrecklicher Schneesturm fegte. Der Grund, warum Alice und Jack am Tage ihrer Geburt keine Ärzte aufsuchen konnten. Aber ja, ein Mal in ihrem Leben sollten sie von großem Glück gesegnet werden, denn auch so schien alles wie am Schnürchen zu laufen. Mit offenen Armen empfangen wurde die Neugeborene vom ersten Tage an liebevoll gehegt und gepflegt. Sie war ein keiner Sonnenschein für die überglücklichen Eltern, das größte Geschenk, was man ihnen machen konnte. Die kleine Familienidylle erschien perfekt. Schon in der Wiege lernte Zila Pokemon kennen, waren sie aber doch für sie damals nicht mehr als kleine lebendig gewordene Kuscheltiere oder Spielzeuge. Damals waren es zwar nur die ihrer Eltern, und keinesfalls ihre eigenen, aber es war wohl ein kluger Schachzug sie so früh mit diesen sonderbaren Wesen vertraut zu machen. Auch mangelte es ihr so nie an Gesellschaft. An dieser Stelle sollte man erwähnen, dass in Blizzach der Schnee ganzjährig liegt, und das oft so hoch, dass ein Kind selbst im Alter von drei Jahren noch darin versank. So verbrachte Zila die meiste Zeit ihre Kindheit also in der Sicherheit und Geborgenheit des eigenen Heimes, was aber auch bedeutete, dass sie keine Möglichkeit hatte, frühe Kontakte zu knüpfen.

Und trotzdem: Zila schien eine wunderbare Kindheit zu haben. Ihre Eltern waren zu jeder Tages- und Nachtzeit für sie da und voller Liebe für sie, auch an Geld sollte es nicht mangeln. Mit vier Jahren sollte die Weißhaarige dann auch eine jüngere Schwester bekommen. Lianna Ai Chitsui sollte ihr Name sein, und man erkannte schon wenige Stunden nach der Geburt die Ähnlichkeit, die sie zu ihrer Mutter hatte. Auch hier verlief die Geburt reibungslos, obwohl es, ähnlich wie bei Zilas Geburt, zu spät für einen Arzt war. Und auch dieses Kind wurde liebevoll umsorgt, wobei dies aber keinesfalls bedeutete, dass die Erstgeborene dafür vernachlässigt wurde. Was für eine wunderschöne Kindheit, nicht wahr? Oh, nein, lass dich doch nicht von dem Anschein täuschen. Langsam kommen wir an den Punkt, an dem sich alles ändern sollte. Es begann kurz nach der Geburt des zweiten Kindes. Sicherlich konnte die damals erst vier Jahre alte Zila es nicht richtig registrieren, aber es war wohl wahr, dass immer öfters Mitglieder der Kriminellen Organisation Team Galaktik in Blizzach herumlungerten und das Haus der Chitsukis ganz genau observierten. Eines Tages standen sie sogar vor der Tür, worauf hin Alice sich ihre Töchter schnappte und mit dem Vorwand, ihnen etwas tolles zeigen zu müssen, im Schlafzimmer verschwand, während Jack, der Familienvater, sich um die Bande kümmerte.

Was genau damals dort unten ab lief sollte das Mädchen wohl nie erfahren, sie wusste nur, dass solche Situationen immer öfter wurden. Natürlich, Zila war noch nicht mal fünf, kann sie sich kaum richtig erinnern. Das wäre absurd, aber ein bisschen was ist gewiss hängen geblieben. Ein wenig später, die Weißhaarige hatte derweil ihren fünften Geburtstag feiern können, brach Jack angeblich zu einer Forschungsreise auf, nachdem er seinem Job mehrere Jahre nicht nachgegangen war und nur für seine Familie dagewesen war. Das Geld wäre knapp geworden. In Wahrheit war er natürlich nie Forscher gewesen. Was tat er also wirklich? Nun, was auch immer Team Galaktik immer gewollt hatte, letztendlich hatte er wohl keine Wahl mehr gesehen, als sich auf ein Treffen mit ihnen einzulassen. Zila weiß nicht, was sein ursprünglicher Plan gewesen war - sie weiß nur, dass er nie wieder kam. Jahr um Jahr warteten die drei übrig gebliebenen Familienmitglieder, doch er kam nicht wieder nach Hause. Zila sollte nie erfahren, was mit ihm geschehen ist.

Also dann. derzeitiger Wohnort: Blizzach, Sinnoh. Jake, Vater: Verschwunden, tot? Zila: Fünf Jahre alt. Lianna: Ein Jahr alt. Alice, Mutter: Von nun wohl alleinerziehend. Das ist die derzeitige Lage. Alice für ihren Teil probierte sich ihren Töchtern gegenüber nichts anmerken zu lassen, wobei es bei der einjährigen Lianna wohl ziemlich egal war, denn sie verstand dies alles sowieso nicht. Zila hingegen begann langsam ein Gespür für all dieses zu entwickeln und ihr entging keineswegs, dass etwas nicht stimmte. Wo ist Papa, wo ist Papa? - Auf einer Forschungsreise, er kommt bald wieder nach Hause. So ein 'Gespräch' gab es zu diesem Zeitpunkt nicht nur ein Mal am Tag. Sicher war es für die junge Mutter schwer, die Maske zu bewahren, aber sie wollte ihren Kindern keinesfalls etwas vom Team Gakatik erzählen. Sie wollte um jeden Preis verhindern, dass sie in den Sog dieser Organisation gezogen werden, so wie es ihr und Jack vor vielen Jahren passierte. Mit sechs Jahren erhielt Zila ein ganz besonderes Geschenk, ein Pokemon Ei. Tagelang war ihre ganze Aufmerksamkeit nur auf dieses Ei fixiert, bis es schließlich schlüpfte. Es war ein kleines Glaziola, wohl perfekt für die Umgebung geeignet. Schnell freundeten sich die Weißhaarige und das Pokemon an, ja, wirklich in kürzester Zeit.

Es sollte wohl Zilas einziger Freund sein. Sie war mittlerweile sieben Jahre alt, und, was soll man sagen, Team Galaktik gab nicht auf. Sie war nun alt genug um das ganze sehr wohl mit zu bekommen, zu registrieren, dass ihre geliebte Mutter ihr irgendetwas großes verheimlichte. Und dann? Eines Nachts wurde sie überraschend von Alice geweckt. Und dann zogen sie um. Einfach so. Natürlich war Zila verwirrt. Aber sie weigerte sich nicht. Warum auch? Es gab in Blizzach nichts, was sie vermissen würde, außer vielleicht den Schnee und das Eis. Nein, sie hatte hier keine Freunde oder dergleichen. Also verschwanden sie aus der Stadt im Norden Sinnohs und tauchten einige Tage später in Elyses unter. Hier war alles ganz anders. Es war ein eingeschlafenes, kleines Dörfchen, in dem sich Tracht sehr schnell verbreitete. Natürlich entging den Bewohnern das plötzliche auftauchen einer kleinen Familie nicht. Zudem lebten die drei hier nur in einer kleinen Wohnung, die einen riesigen Kontrast zu ihrem alten Haus bildete. Aber etwas anderes war momentan wohl nicht drin. Alice zumindest fühlte sich nun sicher vor Team Galaktik, und das waren sie wohl auch fürs erste.

Ein neues Leben in Elyses also. Auch hier gelang es der siebenjährigen nicht, Freundschaften zu schließen. Sie lebte zurückgezogen mit ihrer Mutter und ihrer kleinen Schwester und fing schon früh an, kleinere Jobs anzunehmen, um die Haushaltskasse etwas zu unterstützen. Langsam Schienen die drei sich eine neue Existenz aufbauen zu können. Es war, als würde alles wieder gut werden, zwar ohne Vater, aber auch so kamen die drei Frauen - oder die eine Frau und die zwei Mädchen - gut zurecht. Sie wuchsen zusammen.

PUSTEKUCHEN. Das glaubst aber auch nur du, oder? Sie lebten glücklich und zufrieden bis ans Ende ihrer Tage? HA! VON WEGEN! Der nächste Schicksalsschlag ereilte sie mit gerade mal vierzehn Jahren. Oh, was passierte wohl dieses Mal? Wieder Team Galaktik? Nein, nein, dieses Mal waren sie es nicht. Oder vielleicht hatten sie ja doch ein wenig an der Sache schuld? Man weiß es nicht. Alice starb. An einer Krankheit, die sich wohl schon länger in ihr ausgebreitet hatte, deren Symptome sie aber nicht wahrgehabt haben wollte. Und so verließ auch sie eines Tages ihre Kinder. Schon im Sterbebett erzählte sie der Weißhaarigen noch die Wahrheit über das Verschwinden ihres Vaters, und auch, dass sie beide ein Mal bei Team Galaktik arbeiten. Das Mädchen sagte nicht, dass sie sich das alles schon lange hatte denken können. Nach Alices verstreben war sie also mit ihrer zehnjährigen Schwester alleine.

An dieser Stelle sollte man noch etwas erwähnen: Zila hatte eine Freundin. Das mag verwunderlich klingen, aber ja, die hatte sie, und es war ihre einzige. Als ihre Mutter jedoch verstarb stieß sie das Mädchen von sich und warf ihr Dinge vor, die sie schon immer an ihr gestört hatten. So machte sie sich ihre ehemalige beste Freundin, Afuro Mantani, zur Feindin. Sie tut zwar so, als wäre sie froh, sie los zu sein, aber eigentlich ist es doch so, dass sie sie ziemlich vermisst. Würde sie aber niemals zugeben. Zu dieser Zeit ging es dem Mädchen übrigens auch sehr schlecht, was kein Wunder ist, wenn man plötzlich seine Mutter verliert und ganz alleine da steht. Sie ritzte sich sogar über einige Monate lang, allerdings schaffte sie es irgendwann, wieder damit aufzuhören.

Wie das ganze nun  funktionieren sollte? Nun, die erste Zeit klappte es sogar ganz gut. Zila erzählte ihrer Schwester nichts von Team Galaktik, kümmerte sich sonst aber sehr liebevoll um ihre Schwester. Zudem probierte sie, die Tragödie vor dem Dort geheim zu halten. Es war schwer, aber einige Monate klappte es eigentlich ganz gut, das muss man sagen. Sie war fast fünfzehn, da brach in ihrer kleinen Wohnung ein Feuer aus. Zila hatte nicht richtig aufgepasst, und schon hatte der kleine Herd Feuer gefangen. Nur mit Mühe und Not schafften es die beiden Geschwister und das kleine Glaziola auf die Straße. Das war der Moment, in dem der Weißhaarigen klar wurde, dass sie kein Ersatz für eine Mutter und einen Vater war. Und natürlich konnten sie jetzt auch vor den Bewohnern des Dorfes nichts mehr geheim halten.

Es entwickelte sich also wie folgt: Lianna kam bei einer guten Freundin unter, Tomoe ihr Name. Sie hatte sich schon immer ein Kind gewünscht und kannte die Chitsukis, seit sie eingezogen waren, sie war eigentlich die einzige Person, mit der die Familie je Kontakt geknüpft hatte. Zilas kleine Schwester zog also bei ihr ein, und auch sie selber blieb einige Zeit durch. Anfangs war diese gar nicht gut auf die liebe Tomoe zu sprechen, da sie nicht wollte, dass jemand ihre Mutter ersetzte, auch wenn das gar nicht ihr Plan gewesen war. Sie war fünfzehn, als sie entschied, dass sie Lianna guten Gewissens verlassen und auf Reisen gehen konnte. Es dauerte nicht lange, da hatte sie mit ihrer Sturheit auch ihre neue Erziehungsberechtigte überzeugt und konnte aufbrechen. Auf wieder sehen Elyses.

Den ersten Ort, den die junge Zila erreichte, war Ewigenau. Eine wirklich hässliche Stadt, so ihre Meinung dazu. Doch sie hatte ihren Grund hierher zu kommen. Nein, nicht die Arena. Zila hatte noch nie den Sinn von Orden sammeln verstanden. Nein, viel mehr war ihr Ziel das große Team Galaktik Gebäude, was man hier finden konnte. Ja, sie wollte eine Zeit lang wirklich herausfinden, was mit ihrem Vater geschehen war und zur Not sogar Rache an der Organisation nehmen. Vielleicht, nein, sogar ziemlich sicher, hatte sie sich das zu einfach vorgestellt. Man konnte nicht einfach so rein spazieren und hoffen dass diese Verbrecher den Vater raus rücken würden - falls dieser überhaupt noch am Leben war. Zila probierte es trotzdem, naiv wie sie zu diesem Zeitpunkt noch war.

Natürlich scheiterte sie. Ihr einziges Pokemon war überhaupt nicht auf Kämpfe spezialisiert und so wurde sie schon nach kurzer Zeit überwältigt. Nur mit Mühe gelang ihr die Flucht, und ohne noch ein Mal zurück zu sehen rannte sie so schnell sie ihre Beine trugen aus der Stadt und gerade auf den Ewigwald zu. Nach dieser Enttäuschung hatte sie sich wohl letztendlich misstrauischem und zurückgezogenem Menschen entwickelt, der sie heute ist. Sie gab es auf, Team Galaktik zu verfolgen und probierte mit aller Kraft, mit ihrer Vergangenheit abzuschließen.

Zila irrte lange in der Umgebung des Ewigwaldes, in ihm selber, und in Flori, dem kleinen Dorf nahe dem Wald, umher, unsicher, was sie jetzt tun sollte. Mit sechzehn Jahren traf sie dann auf Folipurba, oder vielmehr auf Nathaneal, der heute ihr größter Feind ist. Sie beobachtete das kleine Folipurba eine Zeit lang, und obwohl sie fasziniert von dem Pokemon war, hatte sie zuerst nicht vor, es zu fangen. Dann sah sie jedoch, wie ein junger Mann auftauchte, das kleine Pflanzenpokemon an schrie und sogar dazu ausholte, es zu treten. Von einem plötzlichen Reflex getrieben stürmte die Weißhaarige aus ihrem Versteck hervor, schnappte sich das Pokemon und rannte davon, das wütende Gebrüll des Jungen, der wohl ungefähr in ihrem Alter war, im Rücken.

Aus Dankbarkeit schloss sich das Folipurba ihr an, und so hatte ihr Team schließlich Zuwachs gefunden. Auf einer langen und beschwerlichen Reise bis nach Fleetburg ereignete sich nicht mehr viel Erwähnenswertes. Sie traf noch ein paar Mal auf den Jungen aus dem Wald, erfuhr, dass er Nathaneal hieß und schaffte es immer wieder, ihn aus zu tricksen. Sie würde sich Folipurba sicher nicht wieder wegnehmen lassen, denn natürlich wuchs es ihr sehr ans Herz. Als sie also in besagte Stadt schließlich erreichte war sie gerade siebzehn Jahre alt. Sie kratze ihr ganzes, verbleibendes Geld zusammen, schrieb ihrer Schwester noch einen vorerst letzten Brief, dann bestieg sie das erst beste Schiff in eine andere Region, wo sie endgültig ein neues Leben anfangen wollte.

Sie landete in Hoenn. Genauer gesagt in der Stadt Graphitport City. Aber was sollte sie jetzt tun? Nun stand sie also da, die siebzehnjährige Zila Chitsuki, ohne Geld, ohne Orientierung, ohne Freunde oder Familie, in einer völlig fremden Region. Was sollte sie also tun? Drei Jahre lang, drei lange Jahre, irrte die Weißhaarige einsam und zurückgezogen durch Hoenn, konnte sich die ganze Zeit über nur gerade so über Wasser halten, traf überraschenderweise sowohl auf Afuro und Nathaneal, pflegte weiterhin die Feinschaft zu ihnen und tat ansonsten kaum etwas von Bedeutung. Würdest du sie nach diesen drei Jahren ihres Lebens fragen, würde sie dir kaum etwas dazu sagen können.

Schließlich traf sie durch Zufall auf eine Organisation von Kopfgeldjägerin. Kopfgeldjägern, die mit mehr oder minder legalen Mittel jagt auf Kriminelle machen und diese dann hinter Gitter bringen und ihr Kopfgeld ein sacken. Da die junge Frau zu diesem Zeitpunkt vollkommen mittellos war sah sie keine andere Möglichkeit, als sich der Bande anzuschließen. Schnell konnte sie sich einfinden und mittlerweile kann sie sich wohl eine ganz gute Kopfgeldjägerin bezeichnen, das muss man ihr lassen. Durch ihren neuen 'Job' lernte sie auch Kobato und Kian kennen, die einzigen Menschen die sie zu ihren Freunden zählen kann, obwohl sie es eigentlich gar nicht sind. Irgendwie ja ziemlich traurig.

Es gibt noch eine Sache, die man erwähnen könnte. Zila weiß ehrlich gesagt nicht mehr genau, wann das passierte, aber sie war schon einige Zeit eine Kopfgeldjägerin. Zusammen mit Kobato Gold machte sie jagt auf eine Kriminelle namens Zeldana. Sie fanden sie, drängten sie in die Ecke, und dann flippte sie völlig aus. Sie ging auf sie los, hatte sogar ein Messer dabei, und wollte scheinbar um allen Preis verhindern, gefangen zu werden. Zila fragt sich bis heute noch, ob sie eine psychische Störung hatte oder so was. Zumindest hatte sie so etwas noch nie miterlebt. An das, was danach passiert ist, kann sie sich kaum noch erinnern, sie weiß nur, das Kobato letztendlich wohl keine andere Möglichkeit mehr sah, als Zeldana das Leben zu nehmen. Manchmal geht es nun mal nicht anders - in diesem Geschäft muss man so was wohl auch können.

Mittlerweile ist Zila zweiundzwanzig Jahre, seit zwei Jahren ist sie nun Kopfgeldjägerin, und reist auf der Suche nach Kriminellen quer durch die Region; Hoenn. Zu Lianna hat sie kaum noch Kontakt, auch wenn sie das gerne ändern würde, mit ihren Feinden ist sie noch immer verfeindet und Kian und Kobato sind immer noch nur Bekannte von ihr.

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ZILA CHITSUKI
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