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 Melo x Chiaki

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Reyven
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BeitragThema: Re: Melo x Chiaki   Fr Jul 10, 2015 8:22 am


Sie war nun an ihrem Ziel angekommen, lebte sie doch in Mahagonia City? Das war ja jetzt auch egal, sie hatt ihn ja nicht nur in einem belogen. Warum eigentlich. Er selbst war auch am Haus angekommen, er nutzte die chance für seine Stalkerfähigkeiten, das Haus hatte direkt neben der Tür ein Fenster. Durch dieses starrte er... Sah wie die kleine Melone einen versteckten Schalter betätigte und dann nach unten verschwand. Was sollte denn auch anderes in der Pokemonwelt passieren? Was konnte man den anderes erwarten. Seuftzten lief er ihr nach. In das Haus. betätigte nach 2 Minuten ebenfalls den Schalter und stapfte dann nach unten, was musste er sehen? Pheonix Dawn. Er verdrehte die AUgen, er war wirklich ein Depp, natürlich... Warum sollte sie auch sonst lügen, sie war auch eine Kriminelle so wie er es sein wollte. Schon im naächsten Moment wurde der junge Kerl endeckt. SOfort stürmten 2 Männer auf ihn zu. In seinen Spielen hätten sie ihn jetzt herausgefordert. Nein hier nicht. Hier packten sie ihm einfach an beiden Armen und zogen ihn weg. Er wehrte sich nicht wirklich. Er wurde einfach nur weggezogen. In der ferne hörte er eine Tür knallen. Vielleich Melo? Als wäre er vorhin noch in einer Trance gewesen bekam er nun einen Energiekick. "Lasst mich los!" murmelte er. "Ich.. Ich gehöre auch zu Pheonix Dawn!", eine Lüge die ihm nicht leichter über die Lippen kommen konnte. "Fragt doch dieses Mädchen mit den blauen haaren da...", das ganze klang jetzt so als wär er der Makker-Boy, als würde er Melo nicht schätzen. Unter welchen Namen kannten sie Melo eigentlich? In diesem Moment war er glücklich das er so getan hatte als kannte er ihren Namen nicht. Schließlich konnte sie hier ja auch "Ion" heißen oder "Melodie" weil sie nicht Melo genannt werden wollte...

Warum wollte sie eigentlich hier eintreten? Ich mein wie kann man so tief sinken? Ihre Familie war doch nett gewesen und wirklich arm schienen sie auch nicht gewesen zu sein. Vielleicht sind ihre Eltern ja bei einem Unfall gestorben? Die Ziele dieser Organisiation, die waren doch auch nichts für das Mädchen. Warum also war sie denn jetzt hier? Warum? Sie war doch so einbraves Mädchen... Aber er wollte ihr beistehen. Auch wenn er sich nicht sicher war was hier ihre Aufgabe war. Er wollte ihr helfen.
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BeitragThema: Re: Melo x Chiaki   Fr Jul 10, 2015 8:22 am



Post number thirteen - ››13‹‹
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Melodie&Chiaki


Einige Minuten saß Melodie einfach nur da, die Augen geschlossen, ohne sich zu regen. Irgendwie war heute alles komisch. Sie müsste sich freuen, das sie den Auftrag erfolgreich erledigt hatte. Sie müsste erleichtert sein und das Lob genießen. Stattdessen war sie vollkommen durcheinander und aufgewühlt. Etwas riss sie aus ihren Gedanken. Ein Geräusch vor der Tür. Schnelle Schritte die von mehreren Personen stammten, dann ein Wortwechsel. Neugierig geworden erhob das Mädchen sich und trat auf den Flur. Am Ende des Gangs erspähte sie zwei Rüpel von Pheonix Dawn, das erkannte sie an den Uniformen. Genaueres über sie wusste sie allerdings nicht, es interessierte sie aber auch herzlich wenig. Was sie viel mehr interessierte, war der Junge, dessen Arme von den beiden Männern in grau an den Armen gepackt worden war. Er wehrte sich nicht, aber er redete auf die beiden ein und wies dann auf Melo. Was wollte er hier? War er ihr etwa gefolgt? Verdammt. Verdammt, verdammt. Das war gar nicht gut. Das hatte sie ja schön hin bekommen. Einer der beiden Männer kam nun auf sie zu gestapft. Was war passiert? Hatte er ihnen verraten das er durch sie hierher gelangt war? Wenn ja... sie ballte die Hände zu Fäusten. Dann stünde sie wieder alleine da, würde auf der Straße sitzen. Dann müsste sie wieder ganz von vorne anfangen... Ihre Sorgen lösten sich jedoch schlagartig in Luft auf, als der Mann sagte, was er wollte. Anscheinend hatte Chiaki behauptet, er würde ebenfalls zu Pheonix Dawn gehören. Einen Moment starrte Melo ihn verdattert an, dann riss sie sich zusammen.
››>Äh, ja. Natürlich. Der gehört zu mir, keine Sorge.‹‹, sagte sie schnell, ging auf ihn zu und packte ihm am Arm. Dann zog sie ihn, nicht gerade sanft, in den Raum hinein, indem sie eben war. Wütend starrte sie ihn an, dann fing sie auch schon an ihre Wut Luft zu machen.
››Sag mal was hast du dir dabei gedacht? Wenn die Lüge auffliegt, verliere ich alles!‹‹ Wütend stieß sie ihm ihren Zeigefinger vor die Brust, dann drehte sie sich ruckartig um und verließ den Raum. Dabei rief sie noch: ››Bleib hier!‹‹

Kurz darauf kam sie wieder zurück, einen Stapel eintönig-grauer Klamotten in der Hand. Diese drückte sie Chiaki in die Arme. Es handelte sich dabei um eine Rüpeluniform.
››Zieh das an. Das dürfte dir passen.‹‹, befahl sie barsch.
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BeitragThema: Re: Melo x Chiaki   Fr Jul 10, 2015 8:23 am


Er starrte gerade aus, der eine Rüpel verschwand, und im nächsten Moment hörte er die Stimme des kleinen Mädchens. Er drehte seinen Kopf nach hinten und schon wurde er von den beiden Rüpeln los gelassen. Chiaki bekam nicht wirklich mit worum es ging, erst als er kalt weggezerrt wurde begann sein Gehirn wieder all das aufzufassen was in seiner Umgebung passierte. Im nächsten Moment zwängte sie ihn in einen leeren Raum. Er war vollkommen leer, nur sie beide. Ganz alleine. Kurz driftete er mit seinen Gedanken ab, aber sofort verwarf er sie wieder, das war absurd. Oder etwa nicht? Er setzte sich selbst eine Ohrfeige. Aber erst dann als sie nach ihrem Meckern weg war. Momentmal sie würde alles verlieren? War ihre Familie also doch vielleicht schon tot? Aber warum? Sie kam wieder. Er starrte sie mit einem mitleidigen Blick an. Von ein paar Mädchen hätte er jetzt wohl eine geklatscht bekommen. Aber von seiner Melo doch nicht, oder? Er ging auf sie zu, verspürte einfach nur das Gefühl sie zu umarmen. Aber die kalten Worte mit denen sie ihr die Klamotten gab, warfen ihn wieder zurück in die Realität. Sie war anders als damals, sie ist nicht mehr die kleine arme... "Ich will Pheonix Dawn beitreten, dann brauchst du auch keine Angst haben das das ganze auffliegt." Er sank den Kopf, er wollte ihr so gerne helfen, er würde alles tun. Er wollte seine Vergangenheit näher bringen... Er wollte Melo haben, er wollte bei ihr sein. Sie beschützen, ihr helfen. Sie haben. Im nächsten Moment nahm er die Klamotten. Bah, waren die häßlich. Aber wohl oder übel musste er sie tragen, aber warum trug Melo denn keine?
Schon begann er das Hemd aufzuknöppfen, es war ihm wirklich egal das er sie halb nackt sehen würde, sie hatten schließlich auch schonmal gemeinsam gebadet, auch wenn sie da noch kleiner waren, sie würde sich doch eh nicht interessieren, er legte das Hemd und sein Jacket ab. Stieg aus der Hose und zog dann das komische Zeug an, ja es war zwar ein bißchen weit aber es passte ihm. Lange wollte er das trotzdem nicht tragen, aber warscheinlich musste er das...
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BeitragThema: Re: Melo x Chiaki   Fr Jul 10, 2015 8:24 am


Post number thirteen - ››13‹‹
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Melo sah dem Jungen vor ihr regelrecht an, wie es in seinem Kopf ratterte und die Gedanken sich drehten. Wie sie Jungs kannte, bedeutete das nichts gutes. Aber da hatte sie auch schon begonnen ihrem Frust Luft zu machen, und das wirbeln von Chiakis Gedanken schien nur noch zuzunehmen.
››>Äh, ja. Natürlich. Der gehört zu mir, keine Sorge.‹‹, sagte sie schnell, ging auf ihn zu und packte ihm am Arm. Dann zog sie ihn, nicht gerade sanft, in den Raum hinein, indem sie eben war. Wütend starrte sie ihn an, dann fing sie auch schon an ihre Wut Luft zu machen. Er machte einen Schirtt auf sie zu, doch da hatte sie ihm schon die Klamotten in die Hände geklatscht. Ob er verletzt war, das sie ihn so behandelte? Vielleicht. Aber das konnte ihr auch egal sein. Sie hatte mit ihrere Vergangenheit längst abgeschlossen, und dann kam er, und wirbelte alles erneut auf. Das war schmerzhafter, als sie sich es eingestehen wollte. Aber sich etwas anmerken lassen? Niemals. Stattdessen tat sie lieber wieder auf kaltherzig und gefühllos. Das war die beste Taktik, bisher hatte sie schließlich immer geklappt.
Das Mädchen fiel aus allen Wolken, als sie hörte, was Chiaki wollte, ja nahezu verlangte. Ihre Hände ballten sich zu Fäusten. Wie konnte man das bloß sagen? Freiwillig? Wenn man so viele andere Möglichkeiten und Chancen hatte?! Sie trat einen Schritt auf ihn zu, und kam ihm mit ihrem Gesicht näher.
››Sag das nie wieder‹‹ Wütend ging sie einige Schritte durch den Raum und drehte sich dann ruckartig wieder zu dem Jungen um. ››Kein normaler Mensch würde dieser Organisation jemals freiwillig beitreten! Da kommst du nie wieder raus! Wenn du das machst, hast du kein Leben mehr!‹‹ Melodie redete sich in Rage, und fast hätte sie ihm eine Ohrfeige gegeben. Sie selber hätte sich damals so sehr gewünscht, eine andere Wahl zu haben. Eine Chance zu haben. Aber sie hatte sie nicht. Ihr war nichts anderes übrig geblieben. Und dieser Junge... tat es einfach. Einfach so. Als wäre nichts dabei. Ohne das sie es merkte, bröckelte ihre Maske. Die Erinnerungen fielen gnadenlos über sie hinweg und hinterließen nichts weiter als Verwirrung und Schmerzen.
Erst als ihr einige Tränen über das Gesicht rollten, registrierte das Mädchen, das ihre Mauer gerade geschwankt hatte. Sie war brüchig geworden, drohte ein zustürzen. Ihr Schutz, an dem sie so lange gearbeitet hatte, war mit einem Mal fast gänzlich verschwunden. Das alles nur, weil dieser Junge aufgetaucht war! Konnte er nicht einfach wieder verschwinden?! Blitzschnell wischte sie sich über ihr Gesicht und ließ so das verräterische Glitzern in ihren Augen verschwinden, legte wieder eine ausdruckslose Mine auf, und probierte ihre Mauer wieder herzustellen.
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BeitragThema: Re: Melo x Chiaki   Fr Jul 10, 2015 8:25 am



Er startte sie die ganze Zeit an nahm den süßlichen Geruh den sie verstreute war und wünschte sich nichts anderes als die damalige Zeit zurück. Warum war er hier? Warum wollte er Pheonix Dawn beitreteb? Warum starrte er sie an? Eine Antwort auf eine Frage. Er wollte bei ihr sein. Sicherlich waren seine Beschlüsse voreilig aber er wollte nichts anderes. Auch wenn er es später anders will. Dannhat sich wenigstens die kurze Zeit gelohnt. Der blauhaarige stapfte auf sie zu. Starrt sie an streichelte ihr übers Gesicht und nahm sie dann in den Arm. Drückte sie fest an sich. Um sein Loch zu fülleb und um auch ihr Loch zu füllen. Er war auf alles gefasst, ob sie ihn nun wegschubste oder ob sie so in dieser Stellung verharren würden. "Ich will bei dir sein. Ich will das es dir gut geht. Ich will von zu hause weg und viele andere Möglichkeiten hab ich nicht. Ob ich nun bei dir kriminell bin oder alleine Losziehe, die überlebenschancen sind bei Variiante 1 sicherer..." Er lächelte, aber in ihm breitete sich große Angst aus. Zwar war es wahr und in seinem Kopf schon beschlossene Sache doch so ein bisschen hatte er schon Angst. Was es hieß bei einer Verbrecherorganisation mit zumachen war ihm klar aber die Folgen waren doch sehr heftig. Seine Vergangenheit war ihm wichtiger als so ein scheiß.
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BeitragThema: Re: Melo x Chiaki   Fr Jul 10, 2015 8:25 am


Post number fourteen - ››14‹‹
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Melo war noch immer unglaublich wütend. Und vor den Kopf gestoßen. Und, um es kurz zu machen, einfach nur total durcheinander. Am liebsten hätte sie sich jetzt aus den Staub gemacht. Dann wäre er aufgeflogen, die anderen hätten mit ihm gemacht was sie wollten. Sie selber hätte sich schon irgendwie aus der Affäre gezogen, aber dann wäre sie ihn hoffentlich endgültig los und sie konnte das Chaos beseitigen und wie gewohnt weiter machen. Gerade wollte sie ihren Plan in die Tat umsetzen, als sie aufgehalten wurde. Mal wieder. Mal wieder von Chiaki. Und was tat er? Er umarmte sie. Einfach so. Zuerst hatte er sie geküsst - Gut damit hatte er sie sozusagen vor dem Verderben gerettet, aber das wollte sie sich nicht wahrhaben - und sie hatte mitgespielt und nichts getan, sich zurück gehalten. Aber diesmal..! Sauer wollte sie sich losreißen, aber es ging nicht. Wie festgefrohren stand sie da, und konnte sich nicht rühren. Ihre Wut klang mit einem Male ab, und plötzlich fühlte sie sich einfach nur geborgen, und wollte das dieser Moment nie endete. Er sagte irgendwas davon, das seine Chancen hier besser waren. Melo nickte, dann wurde ihr klar, das er das nicht sehen konnte.
››Okay...‹‹, sagte sie leise. Einen weiteren Moment stand sie so da, dann wurde ihr die Situation plötzlich wieder bewusst. Sie war schwach geworden. Schwach. Das durfte nicht sein. Wütend auf sich selber und wütend auf Chiaki, das er sie schwach werden hatte, want sie sich plötzlich aus der Umarmung und musterte ihn mit einem strengen Blick. Dann öffnete sie die Tür und durchquerte den Gang, in der Annahme, das er ihr schon folgen würde. Dann "meldete sie ihn an". Wie sich das anhörte. Wie bei einem Kinderclub. Aber das hier war kein Kinderclub, das war Todernst. Eigentlich verlief ja alles ganz gut, wenn da nicht diese eine Sache gekommen wäre. Da Melo Chiaki hergebracht hatte, durfte sie nun auch ihren Mentor spielen. Sprich, ihm alles zeigen, ihn einweisen und so weiter. Das Mädchen verschränkte die Arme und warf einen skeptischen Blick zu dem Jungen. Das musste ja so kommen.
››Ich bin doch kein Babysitter!‹‹, rief sie wütend. Eigentlich hatte sie gehofft, durch den gelungenen Auftrag, nun mit mehr anvertraut zu werden. Aber nein,- Chiaki musste ja auftauchen und alles durcheinander bringen! Die blauhaarige seufzte, dann drehte sie sich um und ging.
››Wenns denn sein muss!!‹‹, rief sie noch, ehe sie den Raum verließ und im Flur stehen blieb.
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BeitragThema: Re: Melo x Chiaki   Fr Jul 10, 2015 8:26 am



Sie löste sich von der Umarmung. War es zu viel für sie? War er zu schnell. Er sollte aufhören alle zu bedrängen. Er war ein Monster... Er ging einige Schritte zurück, es war ihr nicht fair gegenüber... Okay waren ihre worte gewesen, okay konnte aber vieles ausdrücken. Er senkte seinen Blick. Sie öffnete die Tür und ging heraus. Sollte er ihr folgen? Anderseits was sollte er denn noch hier in diesem Raum. Er nahm die Klamotten die noch auf dem Boden lagen und folgte ihr. Wollte sie nicht das er ihr hinterher liefe so würde er sie sich wohl bemerkbar machen.
Er stand mit krumm da krumm gebeugt, als wäre er ein krüppel. Sie er schaute ihr in die Augen, tief in die Augen, ihre Augen waren wunderschön. Er spürte etwas in sich, etwas was er nicht beschreiben konnte, doch schon im nächsten Moment zerriss es wieder. Das Mädchen maulte vor sich hin. "Sie wäre kein Babysitter" sie schien sich nicht mehr auch nur ansatzweise für ihn zu interessieren. Er hing ihr jetzt wohl wie eine lästige Klette am Bein, super. Hatte er perfekt angerichtet. Er versuchte etwas zu sagen, doch würde er das wohl kaum auf die Reihe kriegen. Sie stapfte auf die Tür zu. Er folgte ihr. Sie ging auf den Flur, sagte etwas für ihn unverständliches. Er war mit seinen Gedanken beschäftigt, war geknickt. Was war zum Teufel mit ihm los? Sein altes Ich war in ihm plötzlich nicht mehr wieder zu erkennen. Vielleicht brauchte er kurz frische Luft, kurze Zeit für sich alleine... Für sich ganz alleine. Um einen kühlen Kopf zu bewahren...
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BeitragThema: Re: Melo x Chiaki   Fr Jul 10, 2015 8:28 am


Post number fifteen - ››15‹‹
Mahagonia City
Melodie&Chiaki


Während der ganzen Unterredung hatte Chiaki seinen Blick nicht von Melo lösen können. Sie hatte seine Blicke gespürt, aber gekonnt ignoriert. Ihre Mauer stand derweil wieder so, wie sie immer stehen sollte. So schnell würde sie nicht wieder bröckeln, nein ganz sicher nicht. Ein Blick zu dem Jungen zeigte, das ihn das ganze wohl ziemlich belastete. Man konnte ihn fast lesen wie ein offenes Buch. Er stand krumm da und sein Gesichtsausdruck sagte bereits genug aus. Ion hingegen stand straff da, die Hände in die Seiten gestemmt und ihr Blick funkelte. Sie wirkte trotzig und wütend wie immer, ihr merkte man nichts von ihrer inneren Aufgewühltheit an. Draußen im Gang warf sie einen Blick auf Chiaki, der ihr gefolgt war. Er wirkte immernoch so durcheinander und ziemlich am Ende. Und einen Moment verspürte Melo sowas wie Mitleid.
››Du hast das Zimmer 57. Da kannst du dich ausruhen...oder was auch immer.‹‹, Sie warf einen kurzen Blick auf die Uhr. Um noch irgendwas zu machen war es zu spät, aber... obwohl...
››Wir treffen uns um Mitternacht hier! Ich empfehle dir, vorher etwas zu schlafen.‹‹ Mit diesen Worten rauschte sie davon und ließ Chiaki alleine auf dem Gang zurück. Ob das so eine gute Idee war? Anderseits, er gehörte ja nun offiziell dazu. Das würde schon klappen.
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BeitragThema: Re: Melo x Chiaki   Fr Jul 10, 2015 8:29 am

Post #16
Melodie&&Chiaki
Mahagonia City


Really want so show you my feelings...
     What should I do?
Can you answer me this question..?

Mit schnellen Schritten rauschte die junge Dame den Gang hinunter, ihre lange Haarpracht flog nur so hinter ihr her. Jeder der ihr begegnete, ging automatisch einen Schritt zur Seite und ließ ihr so freie Bahn. Sie war wütend, ein Vulkan, der jeden Moment ausbrechen konnten. Jeder der auch nur ihren Ruf kannte, wusste, das man ihr in diesem Zustand lieber nicht in die Quere kommen sollte. In Wirklichkeit klopfte das Herz der jungen Dame so schnell wie noch nie, und Tränen brannten ihr in den Augen. Äußerlich jedoch, hatte sie eine eiserne und Gefühls kalte Maske aufgelegt und ging mit einem schnellen und aufrechten Gang durch das Quartier, bis sie an ihrem Zimmer angekommen war. Der Weg bis dahin war gewiss nicht weit gewesen, aber Melodie war es wie eine Ewigkeit vorgekommen. An ihrem Ziel angekommen, riss sie sofort die Tür auf, und stolperte in ihr Gemacht. Mit zittriger Hand versuchte sie die Tür hinter sich zu verschließen; erst nach mehreren Versuchen wollte es ihr gelangen. Langsam zerbröckelte die sichere Maske die ihre wahren Gefühle in Schach gehalten hatte und eben jene kamen zum Vorschein. Die ganzen Gefühle der letzten Tage, Wochen und Monate brachen mit einem Mal aus ihr heraus. Fing es an, war es nicht mehr zu stoppen. Schluchzend sank die blau haarige an der Wand entlang und rollte sich auf dem Boden zusammen. Kurz darauf hörte man nichts mehr von ihr, doch das zittern und zucken, was immer wieder durch ihren Körper lief, verriet, was sie tat. Was war nur los mit ihr? Mit ihr, dieser sonst so starken Person? Mehren Jahre lang hatte sie gebraucht, um so zu werden, wie sie jetzt war. Eine perfekte Schauspielerin, die niemals ihre Gefühle offenbarte. Und nun... Warum weinte sie? Sie konnte sich die frage selber nicht beantworte. Sie musste sauer sein, ja sie war sauer! Sauer auf sich selber, das ihre Mauer gebrochen war, sauer auf Chiaki, das er daher gelaufen kam und ihr ganzes Leben aus der Bahn brach! Ein Werk von Jahre, und er zerstörte alles von den einen auf den anderen Moment!

Etwas kaltes berührte den nackten Unterarm der Maid, und erschrocken zuckte sie zusammen. Verwirrt hob sie den Kopf, und offenbarte ein tränen verschmiertes Gesicht und gerötete Augen, die Haare standen ihr wirr vom Kopf ab. Vor ihr saßen ihre seit Jahren engste und treuste Freunde, Glitz und Mi. Sie hatten sich anscheinend selbstständig aus ihren Bällen befreit und sahen ihre Trainerin nun mit traurigen Augen an. Mi stand, nachdem sie sie bemerkt hatte, sofort auf, tapste auf sie zu und kuschelte sich an sie, während Glitz ihr tröstend über die Wange leckte. Schon stiegen Melodie wieder die Tränen in die Augen, doch mit Gewalt hielt sie sie zurück. Sie musste stark sein! Sie durfte nicht weinen, nicht schwach werden! Niemals! Immer wieder wiederholte sie diesen Beschluss in ihrem Kopf, bis sich ihr Herzschlag langsam wieder beruhigte und auch das zittern ihres Körpers nachließ. Nach einigen Minuten stand sie schwanken wieder auf und taperte zu ihrem Spiegel, wo sie sich Stirn runzelnd betrachtete. Geschwind öffnete sie ihre Jahre, welche so fast den Boden berührten, und frisierte sie neu, dieses mal zu einem Pferdeschwanz gebunden. Dann warf sie einen Blick auf die Uhr und... stutze. Es war bereits halb zwölf! Wie lange hatte sie nur auf diesem dreckigen Boden verbracht?! Schnell zog sie sich etwas anderes an; eine einfache schwarze Hose sowie ein dunkles Oberteil mit kurzen Ärmeln. Zufrieden mit ihrem Erscheinungsbild atmete sie einmal tief durch, und wiederholte ein weiteres Mal, was sie sich vorgenommen hatte. Sie würde es schaffen - sie würde nicht schwach werden. Nicht heute, nicht morgen, und auch nicht mehr dieses Jahr. Nie wieder. Melo ballte die Hände zu Fäusten und schluckte schwer. Es war zeit, endlich und endgültig mit ihrem altem Leben abzuschließen. Sie musste endlich akzeptieren, das ihr altes Leben nicht mehr existierte. Und es würde auch niemals wieder kommen.

Mit leisen Schritten - sie lief wie immer barfuß - verließ sie ihren Raum und schloss die Tür lautlos hinter sich. Dann machte sie sich auf, zu dem vereinbartem Treffpunkt. Ein Blick auf eine Uhr bestätigte ihr, das sie noch einige Minuten Zeit hatte. Besser man war zu früh als zu spät - das war das erste, was die junge Frau ihrem neuem Schüler beibringen würde. Pünktlich dazu sein - oder am besten noch früher - war das A und O in diesem Job. Erschöpft lehnte sie sich an die Wand, und beobachtete die Zeiger der Uhr. Tick. Tick. Tick. Tick. Dieses Monotone Geräusch war einschläfernd, und langsam wurden ihr die Augen schwer. Tick. Tick. Tick. Schritte ließen sie aus ihrer Trance aufschrecken. Na endlich! Das wurde aber auch Zeit, es war bereits zwölf Uhr. Gerade wollte sie nach Chiaki rufen, damit er sie im dunklem Raum auch fand, als sie stutzen musste. DAS waren eindeutig zwei Schuhpaare, die sich ihr da näherten. Leise Stimmen unterhielten sich, aber der blau haarigen war es unmöglich, auch nur ein Wort zu verstehen. Plötzlich ging die Lampe über ihr an, und der Raum wurde hell erleuchtet. Melo blinzelte. Die plötzliche Helligkeit blendete sie. Nach einigen Momenten hatten sich ihre Augen daran gewöhnt, und suchend hielt sie nach den beiden Ausschau, die sie eben gehört hatte. Blaue Haare, das war das erste, was ihr auffiel. Die gleiche Farbe wie die ihrer Haare, dachte sie noch, bevor sie sich das Gesicht der beiden ansah. Diese Augen, der Mund, die Nase, das schmale Kinn... Sie sehen aus wie ich, schoss es der Dame durch den Kopf, ehe sie die Erkenntnis wie ein Blitzschlag traf.

»Mama? Papa? Wo seit ihr?« Ihre glockenhelle Stimme schallte durch das ganze Haus. Nichts antwortete ihr, keine der ihr so vertrauten Stimmen, kein Geräusch, das verriet, das jemand hier war. Absolute Stille empfing das kleine Mädchen, was sich vorsichtig einen Weg durch das verwüstete Haus bahnte. »Mama! Papa! Antwortet bitte!« Erneut rief sie, und erneut bekam sie keine Antwort. Immer und immer wieder. »Mama! Papa!« Mit tränen erstickter Stimme torkelte sie umher, bis sie zusammen sank und keinen Ton mehr über die Lippen brachte.

Melo schluckte schwer. Und noch ein Mal schluckte sie, doch der Klos, der sich schlagartig gebildet hatte, wollte nicht verschwinden. Sie blinzelte und probierte so, die erneut aufsteigenden Tränen zu unterdrücken. Sie wollte etwas sagen, doch die Stimmer versagte ihr. Sie wollte auf sie zulaufen, doch ihre Muskeln gehorchten ihr nicht. Sie stand nur da, unfähig sich zu rühren oder irgendetwas anderes wahrzunehmen, als diese beiden Menschen. Die Frau, die Frau die ihr aufs Haar glich, schritt auf sie zu, streckte den Arm nach ihr aus, wollte sie am Arm berühren, öffnete den Mund um etwa zu sagen. »Nein!«, mit einem Aufschrei riss sie sich aus ihrer Starre, machte auf dem Absatz kehrt, und rannte ziellos den Gang hinunter. Die Tränen brachen mit einem Mal aus ihr heraus und laut schluchzend rannte sie so schnell sie ihre Füße trugen. Chiaki., schoss es ihr durch den Kopf. Chiaki.

»Mama? Papa? Wo seit ihr?«

Mit tränen überströmten Gesicht warf sie sich in die Arme des Jungens, der gerade den Gang entlang ging. In die Arme des Jungens, über den sie sich heute so sehr geärgert hatte. In die Arme des Jungens, den sie unterbewusst so schmerzlich vermisst hatte.

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BeitragThema: Re: Melo x Chiaki   Fr Jul 10, 2015 8:29 am


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Stilllschweigend ackte er das Handy wieder weg und ging nun in die Richtung wo er das Mädchen gerade eben noch gesehen hatte. Melo. Sein Herz schlug wie wild wenn er doch auch nur an ihren Namen dachte. Was war verdammt nochmal los mit ihm gewesen. Er sollte einfach nur still bleiben und so sein wie immer. Er riss sich zusammen. Versuchte es zumindest. Und schon im nächsten Moment lag etwas in seinen Armen. Ihm wurde warm ums Herz und sein ganzer Körer war überzogen mit einer lieblichen Gänsehaut. Er wollte das dieser Moment nie endete. Momentmal. Schon wieder so ein quatsch. Er wollte dieses Mädchen gerade wegdrücken als er ihr unendliches schluchzen hörte. Sofort verfiel das was er sich eben aufgebaut hatte und er drücke das mädchen. Fuhr ihr kurz durch die Haare und legte dann seinen Kopf auf den ihren. "Ganz ruhig.", flüsterte er leise und kaum hörbar. Was war der Grund warum sie heulte? Vorsichtig hob er seinen Kopf wieder und schaute sich um. Aus dem Augenwinkel heraus erkannte er sie. Sie. Es war schwer diese beiden auf den ersten Blick zu erkennen, aber sie hatten viele Merkmale die sie auch ihrer Tochter weitervererbt hatten. Melo's Eltern. Müssten sie nicht Tod sein? Zumindest hatte er sich das gedacht, so wie sie drauf war... Aber das konnten doch keine Einbildungen sein, oder? Verwirrt legte er den Kopf schief. Melo's Mutter lächelte ihn an bevor sie einige Schritte auf die beiden zu kam. Der junge Mann versuchte sich von dem Mädchen zu lösen, er war überfordert mit der Situation und handelte einfach so wie es für ihn richtig schien.

"Was ist das?", der Finger der zu einem sehr neugierigen Gesicht gehörte deutete auf ein kleines blaues Pokemon. Eine weiche Hand legte sich auf seinen Kopf. "Ein Glaziola", antwortete eine sanfte Stimme. "Die gibt es in dieser Gegend häufig... Ihre Vorentwicklungen sind Evolies!", erstaunt lickt das kleine Kind hinauf zu dieser Frau. "Wooooooooow", sie lächelte nur auf seine Antwort...

Melos Eltern waren schon immer ziemlich nett gewesen. Chiaki hatte sie gemocht, zumindest damals... Aber damals mochte er auch noch seine eigenen Eltern. Damals war sie ja auch noch... Verdammt! Er sollte sich in diesem Moment sicher nicht um seine Probleme kümmern, hier ga es ein Mädchen das seine Aufmerksamkeit mehr brauchte, als er. Er und sein ständiges Selbstmitleid waren auch eine Kathastrophe. Er stand nun fest auf dem Boden und sein Blick haftete an Melo. Sie war nicht so starr wie noch heute morgen. Ihr Blick war aufgelöst, ihre Haare zerzaust und auch sonst schien sie nicht den Anschein zu haben das sie irgendwie hart war. Alles schien in ihr zusammen gefallen zu sein. Was war wohl los gewesen. Müsste sie sich nicht freuen? Ihre Eltern waren da. Oder waren das Freudentränen? Nein... Das wirkte nicht so... Hatte sie etwas gegen ihre Eltern wollte sie ihnen womöglich nie wieder begegnen. Rätseln half nichts. Er versuchte einzuschreiten... Doch... Was wäre wenn sie das garnicht will? Was wäre wenn er einfach nur abhauen sollte und sie zu ihren Eltern schicken sollte, sie sollte sich mit ihnen Unterhalten, machte aber keinen anschein daran das tun zu wollen. Verwirrt ließ er seinen Körper einfach handeln, der nun anscheinend was andere wollte als der normale Verstand eines Menschen. So zog er Melo hinter sich her in sein Zimmer. Zog die Tür auf und legte sie auf das Bett. Erst dann setzte sein verstand wieder ein. Nein das wäre unmoralisch und der falsche Zeitpunkt. Er setzte kurz zum sprechen an, vielleicht war er besser jetzt einfach zu schweigen. Er hockte sich neben sie und legte seinen Arm um sie. "Ich bin für dich da" sprach er in seinen Gedanken aus. Blieb aber still. Wartete einfach nur und saß da.
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BeitragThema: Re: Melo x Chiaki   Fr Jul 10, 2015 8:30 am

Post #17
Melodie&&Chiaki
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Really want so show you my feelings...
     What should I do?
Can you answer me this question..?

Ein kleines, leises Stimmchen in ihrem Kopf, fragte sie, warum sie das gerade getan hatte. Warum sie ihren Vorsatz so schnell wieder beiseite geworfen hatte, warum sie einfach so nachgab, warum sie ihren ganzen Widerstand beendet und ihren Gefühlen freien lauf gelassen hatte. Warum sie sich gerade vollkommen aufgelöst in die Arme des blau haarigen Jungens geworfen hatte. Und was sie sich erhoffte. Dachte sie, er würde ihr helfen? Würde alles ganz einfach wegblasen können? Nein, auch er würde sie enttäuschen. Alle Menschen enttäuschten einen früher oder später. Dies war nur einer der Gründe, warum sie ihr wahres Ich und ihre Gefühle so lange in dem dunklem Kerker ihrer Selbst verschlossen hatte. Und es hatte geklappt, es hatte funktioniert. Über Jahre hinweg. Während diese Gedanken durch den Kopf des Mädchens rauschten, unterbrach sogar das herzzerreißende Schluchzen für einen Moment. Für einen Moment wollte sie sich aus seinen Armen losreißen, und in Windeseile ihre Mauer wieder aufbauen. Doch dann, dann spürte sie, wie Chiaki sie sanft drückte, wie er ihr tröstende Worte zuflüsterte und sie sah, wie zwei Schuhpaare sich ihr näherten. Mit einem schmerzhaften Ruck wurde sie aus ihrer Gedankenwelt wieder zurück in die Realität gezogen. Ihr Herz pochte schmerzhaft und ein zucken durchlief ihren Körper, während sofort wieder eine ganze Menge von Tränen einen Weg aus ihren Augen über ihr Gesicht fand. Sie liefen in ihre Haare und benetzten das Oberteil des Jungens. So stand sie da, das Gesicht an seine Brust gedrückt, und verzweifelt darum bemüht, sich wieder zu beruhigen. Sie hatte die Augen zusammengekniffen, obwohl sie, selbst wenn sie sie offen gehabt hätte, nichts hätte sehen können. Ihre Hände waren zu Fäusten geballt und sie biss die Zähne zusammen. Sie durften nicht hier sein. Sie waren tot. Tot. Seit... keine Ahnung seit wie vielen Jahren. Schon so viele Jahre waren sie tot, so lange Zeit hatte das Mädchen gebraucht, ihren Verlust zu verkraften. Sie hatten hier nichts zu suchen, das sollte nicht sein. Das war nicht richtig. Sie waren es, ganz sicher. Selbst Chiaki schien die beiden zu erkennen, denn er zögerte einige Momente und schien die Beiden zu mustern, obwohl er die beiden nicht mehr richtig kannte.

Melo überkam das Verlangen zu schreien. Sie wollte ihren ganzen Schmerz hinaus schreien, wollte ihre Eltern anschreien, wollte irgendetwas tun. Wollte aus einem Traum aufwachen. Vielleicht war sie eben, als sie an der Wand gestanden und die Uhr angestarrt hatte, eingeschlafen. Vielleicht war das ganze hier ja wirklich nicht echt. Aber es fühlte sich so unglaublich echt an. Der Schmerz war so real, ihre Tränen waren so real... Wie durch Watte drang zu ihr durch, das der Junge sie sanft, aber bestimmt, von ihren Eltern fort zog, und eine Tür hinter sich schloss. Sie hatte keine Ahnung wo sie war, allerdings auch nicht die Kraft, darüber nachzudenken. Ohne sich zu widersetzen ließ sie sich von Chiaki auf ein Bett verfrachten, bemerkte, wie er sich zu ihr setzte. Zitternd hob sie ihren Kopf, und sah ihn an. Viel konnte sie nicht erkennen, ihr ganzes Blickfeld war aufs ärgste verschwommen. Schnell wischte sie sich mit dem Arm über ihre Augen, doch sofort kamen die nächsten Tränen nach. Es war hoffnungslos. Das sonst so taffe Mädchen war vollkommen am Boden zerstört und ihre Gefühle fuhren Achterbahn. Kraftlos rückte sie ein wenig näher zu dem Jungen, dann kletterte sie halb auf seinen Schoß, rollte sich zusammen und verbarg ihr Gesicht an seiner Brust. Unwillkürlich musste sie feststellen, das sie sich in seinem Armen unglaublich sicher und geborgen fühlte. Und trotzdem,- immer wenn es schien, sie würde sich wieder beruhigen, überkam sie ein weiterer Heulkrampf. Es schien aussichtslos.

»Es tut mir Leid...«, flüsterte sie mit gebrochener Stimme und kaum hörbar. »Es tut mir Leid...«, wiederholte sie sich schluchzend, dieses mal allerdings so laut, das man es sogar verstehen konnte. Alles tat ihr Leid. Alles, einfach alles. Sie wusste nicht was sie tun sollte, sie hatte keine Kraft mehr, weiter zu machen. Sie war am Ende.

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BeitragThema: Re: Melo x Chiaki   Fr Jul 10, 2015 8:30 am


2 4
Langsam streichelte er dem kleinen Mädchen über die Haare. Was auch immer mit ihr los war. Was auch immer geschehen war... Es musste schrecklich sein. Dabei... Dabei waren doch eigentlich nur ihre Eltern hier. Oder? Ihre Haare wirkten irgendwie flauschig. So als würde man in Wolken fassen. Ohne es zu bemerken nahm er ein paar strähnen und führte diese zu seiner Nase, diese Strähnen dufteten verführerisch. er ließ sie aber gleich darauf wieder fallen und machte nichts, so gut wie nichts um ehrlich zu sein. Er streichelte ihre Haare weiter und wartete darauf das sie sich wieder aufsetzte, irgendetwas tat. Redete. Die Stille kam ihm so langsam unerträglich vor, aber doch war dieser Moment wunderschön. Seine Augen streiften durch den Raum. Karge Wände, ein Bett, ein Schrank und das war's. Das war alles. Nicht sonderlich groß und auch nicht sonderlich schön, aber ausreichen tut es. Gerade so um zu Leben. Kein schönes, aber ein besseres als zu Hause allemal. Hier hatte er weitesgehend seine eigenen Regeln, er musste auf den Boss und Höherstehende hören, aber das war es auch. Zumindest in seinen Gedanken.
Sein Blick wanderte nun wieder auf das kleine Mädchen das sich auf seinem Schoß eingerollt hatte. Sie sah friedlich aus. Ihr Auftreten war keinesfalls so stolz wie noch heute Abend. Ihr Blick war weich und verletzlich, ehrlich gesagt gefiel sie ihm so um einiges besser. Aber was war es das sie so verletzt hatte? Warum ist sie in sich zusammen gesackt und nun so... Zerbrochen? Friedlich doch vollkommen aufgewühlt... Er fragte sich noch einmal ob sie ihm wirklich so besser gefiel... Naja... Beide hatten Vor-und... ALTER? Hier lag ein Schluchzendes Mädchen auf seinen Beinen und das einzige worüber er nachdenkt ist ob er sie so besser findet als anders? Was ging mit ihm ab? Er sollte sich lieber Gedanken machen wie er sich um sie kümmern könnte. Seine Hand würde nun wohl am liebsten an seine Wange wandern und ihn schlagen, so iditotisch wie er sich momentan einfach nur aufführte, aber das würde sie mitbekommen, und das wäre nicht gut... Sein Blick gleitete besorgt auf das Mädchen, welches nun versuchte irgendwas aus den Lippen zu pressen. Doch das ständige Schluchzen übertönte sie knall hart, wesshalb sie einen zweiten Versuch startete. Und jap. Diesesmal konnte er es verstehen. Sie entschuldigte sich... Entschuldigte sich... Für was? Wie durch geisterhand kam ein. "Ist nicht schlimm... Es wird schon wieder..." über seine flüsternden Lippen. Er verstand es selbst nicht, aber jetzt fragen zu stellen wäre wohl zu viel für die kleine... Sie musste sich ersteinmal beruhigen. Wieder zu Sinnen kommen. Erst dann würde er ihr helfen können. Zumindest wäre das in Chiakis Hirn so logisch, aber Chiakis Hirn hatte in letzter Zeit sowieso schon viel Unsinn angestellt...
Er ist von zu Hause abgehauen ohne das seine Eltern es merkten, hat seine nervige Schwester genommen, die doch eigentlich der Hauptgrund war... Aber warum? Warum zum Teufel hat er sie nicht einfach da gelassen wo sie alles in den Arsch geschoben bekommt? Vielleicht lag ihm etwas an ihr? Vielleicht war diese Wut die ihn immer überkam eine Art von Liebe? Geschwisterliebe? Sie war doch der Grund... Der Grund für seine Ach so schreckliche Kindheit, eine Kindheit die garnicht so schlecht gewesen sein konnte, er hatte alles was er brauchte, zwar stand er nie im Mittelpunkt und wurde immer ausenvorgeschoben, aber er hatte alles was er brauchte. Er hatte garnicht so eine schlechte Kindheit, nur schlechte Eltern. Diese hatte Natsumi aber genauso wie er... Vielleicht hat er sie desshalb mitgenommen? Auch wenn sie alles in den Arsch geschoben hatte, hatte sie schon immer um ihn geweint. Bei jedem einzelnen Streit kullerten ihre Tränen, das wusste er, auch wenn er es die meiste Zeit nicht mitbekommen hatte. Sie leidete unter seiner Art, er hatte sie immer Beleidigt und geneckt und dennoch hat sie ihn geliebt. Sie war einfach... Sie war einfach seine Beauty. Seine Beauty. Seine Beauty... Vielleicht hatte sein Gehirn in dieser Situation richtig gehandelt, soweit gehandelt das Chiaki mit dem denken nicht hinterherkam... Aber...
Das erklärt immernoch nicht warum er Melodie so verfallen war, vom ersten Augenblick vollkommen verwirrt und vollkommen anders... Warum er so... So Nicht-Chiaki-haft war, er war zwar schon immer eine Art Frauenaufreiser gewesen, aber solche.. Gefühle hatte er noch nie empfunden, das alles änderte sich von dem ersten Augenblick an, an dem er Melo sah. Mit einen hatte sie sich vorgestellt und er stellte sich mit Ray vor. Beide hatten einander angelogen, aber dennoch hatte er sie irgendwann erkannt, aber schon vorher hatte er Herzklopfen... Wusste er vielleicht schon das sie es ist? Ganz tief in seinem Unterbewusstsein? Oder hatte sie etwas anderes in ihm erweckt? Hoffnung? Hoffnung in ein neues Leben? Nein... Er wusste nicht was sie war, wer sie war und woher sie kam... Mitleid? Hatte sie schon da eine Art Mitleid in ihm wecken können, wenn er sich recht erinnerte, es war schließlich nur ein paar Stunden her, also musste er sich recht erinnern, hatte sie die Rollle eines unschuldigen Mädchens aufgesetzt, das ganze änderte sich aber als er sie dann in der Geheimbasis antraf. Da wusste er schon wer sie war. Und das Gefühl blieb gleich. Mitleid war es auch nicht... Verdammt. Liebe? Seine grßte Befürchtung war die richtige. Er hatte sich vom ersten Augenblick an in sie verliebt. Liebe auf den ersten Blick, oder wie man das nennen mag. Das ganze erklärte sein Handeln. Seine Verwirrung und sein jetztiges Da sein und nichts machen. Er hätte machen können was er wollte. Er könnte sie jeden Moment rausschicken, sowas hatte er letzdenendes auch schon oft mit seiner Schwester machen können. Sie flennte und heulte und er schickte sie einfach heraus. Nichts neues... Aber er ließ sie hier liegen, auf seinem Schoß. Verdammt. Er hatte sich verliebt. Verliebt in das Mädchen aus seiner Kindheit. Niemals im Leben hätte er das geglaubt und niemals hätte er geglaubt das Liebe so schnell gehen konnte. Ein weiteres Mal schaute er auf das kleine Mädchen und versuchte ein aufmunterendes Lächeln herauszubringen. Er könnte in diesem Moment wirklich alles mit ihr anstellen. Alles von Alleine lassen bis töten. Aber er ließ sie entscheiden was er machen sollte, wartete auf ihre Reaktionen und reagierte darauf. Ließ sie so entscheiden wie er wollte, denn er wollte sie nicht verletzen, wollte das sie glücklich ist. Sie wieder lächeln sehen. Ihr das wirkliche Leben zurückgeben. Ob das wohl in seiner Hand lag? Er war ein einfacherer Junge, aber sie doch auch ein einfaches Mädchen.

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BeitragThema: Re: Melo x Chiaki   Fr Jul 10, 2015 8:31 am

Post #18
Melodie&&Chiaki
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Die unerträgliche Stimme wurde nur durch ihr Schluchzen zerrissen. Immer und wieder ertönte dieses herzzerreißende Geräusch. Doch wenn man ganz genau lauschte, dann merkte man vielleicht, das die Abstände zwischen ihnen größer wurden, das sie an Lautstärke und Intensität abnahmen. Das Mädchen konzentriere sich ganz auf die Bewegung seiner Hand, auf das Gefühl, wie er über ihre langen blauen und vollkommen zerzausten Haare streichelte. Wie er kurz mit einer Strähne spielte, wie er sie sanft wieder zurück legte, wie er sie weiter streichelte. Er war einfach da. Er sagte nichts, fragte nicht, er war einfach für sie da. Das war genau das, was sie gerade brauchte. Sie musste sich beruhigen, irgendwie. Und er beschwerte sich nicht. Dabei hatte sie ihn so schlecht behandelt, war so kalt, abweisend und verletzend gewesen. Melo verkrampfte sich, als ihr das klar wurde. Chiaki hatte ein so gutes Herz, und sie ... Sie nutze ihn so schamlos aus. Und er beschwerte sich trotzdem nicht. Und nun... Nun tat er ihre Entschuldigung ab, probierte alles um sie zu trösten. Gerade waren ihre Tränen versiegt, doch nun flossen sie erneut. Aber dieses mal war der Grund ein anderer. Sie war so schrecklich egoistisch. Sie hatte sich die ganze Zeit versteckt, damit es ihr gut ging. Und damit hatte sie andere Menschen verletzt. Sie lag hier, in Chiakis Armen, und heulte ihn voll, ja wollte sich gar nicht mehr beruhigen. Und das nur, weil ihre Eltern wieder aufgetaucht waren. Es wäre ein Grund zur Freude... Keinen einzigen Moment hatte sie an ihn gedacht... Aber sie sollten nun mal nicht hier sein. Sie waren tot! So viele Jahre hatten sie ihre einzige Tochter in dem Glauben gelassen, sie wären tot... Hatten sie alleine gelassen... Hatten sie so vielen Gefahren und schrecklichen Erfahrungen ausgesetzt... Warum nur? Warum? Wo hatten sie die ganze Zeit gesteckt? So viele Fragen... Vielleicht hatten sie sie, Melodie Ion, ja nicht gewollt.. Aber dieser Schock in ihren Augen, als sie sich erkannt hatten. Was war es gewesen? Der Schock, die Tochter die sie nicht wollten, zu sehen und wieder zu treffen? Oder der Schock, ihre Tochter hier zu sehen? Hier bei Pheonix Dawn? Der Organisation vor der sie sie hatten schützen wollen...? Vielleicht hatten sie ja einen Grund gehabt. Vielleicht war es für sie auch schlimm, Melodie alleine zu lassen. Vielleicht wollten sie das gar nicht...
Stumm rollten weitere Tränen über die Wange des Mädchens, während sie ohne es wirklich zu bemerken auf ihrer Lippe herum kaute. Sie war so egoistisch gewesen, hatte alles falsch gemacht... Hatte gehandelt, ohne an Andere zu denken... Ohne über ihr handeln nachzudenken... Sie hatte das gar nicht verdient. Sie hatte es nicht verdient, das sie nun hier bei Chiaki war. Das sie sich hier bei ihm so geborgen fühlte, das ihr Herz warm wurde. Das hatte sie nicht verdient... Das war falsch, nicht richtig. Warum tat er das bloß? Mit letzter Kraft richtete sie sich und sah ihm in die Augen. Oh, sie musste schlimm aussehen. Verheult, mit wirren Haar und verwirrtem Blick. Sie öffnete den Mund, doch sie brachte keinen Ton heraus. Sie hatte alles falsch gemacht,- aber sie bereute. Sie bereute es so sehr. Konnte sie es je wieder gut machen? Vermutlich nicht. Sie schluckte schwer.

»Bitte... bitte verzeih mir...«, flüsterte Melo mit tränen erstickter und brüchiger Stimme. Sie wollte es so sehr. Sie wollte, das er ihr all ihre Fehler verzieh. Sie wollte es wieder gut machen, noch mal ganz neu starten... Sie wünschte sich eine Chance... Sie würde alles tun, aber sie wollte ihn nicht verlieren.
»Lass mich nicht allein...«, flehte sie den Jungen nahezu an. Intuitiv klammerte sie sich an seinem Arm, hielt sich mit aller Kraft an ihm fest. Ihre Finger bohrten sich in sein Fleisch, doch sie bemerkte es gar nicht, bemerkte nicht, wie fest sie zugriff. Mit in tränen schwimmenden Augen sah sie ihn an. Wenn er sie nicht mehr wollte, nach allem was sie falsch gemacht hatte, würde sie es verstehen. Und sie würde es akzeptieren. Aber es würde weh tun. Mehr als alles andere auf der Welt. Alles, wirklich alles würde sie geben, um von ihm noch eine Chance zu erhalten. Nur eine einzige...

Ihre Hand zitterte, während Melodie sich langsam im klaren darüber wurde, was gerade in ihr vor ging. Nach so vielen Jahren hatten sie sich wieder getroffen. Und ihr erster Plan war es gewesen, ihn auszubeuten... Er hatte ihr geholfen, und ihr dank war es, ihn anzukeifen... Hatte ihn verletzt.. Ja, das hatte sie getan. Sie hatte es in seinem Gesicht gesehen, in seinen Augen. Und nun... Nun saß sie hier, und wollte nicht, das er wieder ging. Wollte ihn nicht verlieren. Ihr Herz fing an schneller zu pochen und das Blut schoss ihr in den Kopf. Was war los mit ihr? Leicht öffnete sie die Lippen, um irgendwas zu sagen, aber sie hatte keine Ahnung was. Sie war hilflos. Ein Lämmchen, das seine Herde schon lange verloren hatte, und jahrelang unter Löwen gehaust hatte, und dem dies gerade erst klar geworden war. Das sich selber zu einem Löwen verwandelt hatte, und dann wieder auf seine Herde getroffen war. Und dann merkte es, wie einsam es all die Zeit gewesen war. Und wie es sich verändert hatte. So sehr verändert, das ein erneuter Anschluss zur Herde doch vollkommen unmöglich schien... Und dann war der eine gekommen und hatte ihr wieder ein kleines Fünkchen Hoffnung geben. Doch nun hatte sie Angst, Angst das er wieder ging. Das er mit der Herde zog, und sie wieder alleine lies. Dabei liebte sie diesen einen doch. Er durfte nicht gehen.

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BeitragThema: Re: Melo x Chiaki   Fr Jul 10, 2015 8:32 am


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Das Mädchen schien immer noch nichts über ihre Lippen kommen zu lassen. Das schluchzen schien, sich aber mittlerweile ein wenig verringert zu haben. Aber er blieb weiterhin still und das einzige was er auch weiter hin tat, war ihr sanft den Kopf zu streicheln. Zu meh rwar er nicht in der Lage. Er wollte einfach für sie da sein, aber wusste keinen anderen Weg und so streichelte er ihr einfach weiterhin die Haare.
Seine Augen waren auf sie gerichtet, auch dann noch als sie sich nun kraftvoll versuchte aufzurichten. Sie flüsterte etwas... Was tat ihr verdammt nochmal Leid? Sie war hier die heulte und nicht er? Sie war diejenige... Erst jetzt wurde ihm bewusst das es nichts half einfach nur. Ja schon okay... Zu sagen. Er sollte seine Gedanken aussprechen. Sie nicht einfach so hilflos daliegen lassen. “Wer ist denn bitteschön derjenige der hier heult? Ich oder du? Wem hat hier irgendetwas leid zu tun? Mir, oder dir? Verdammt nochmal, Melo... Melone... Hör mir zu. Du bist diejenige um die sich gekümmert werden muss. Du bist diejenige der irgendetwas schreckliches passiert sein muss.“, er pacte sie an den Armen um sie fest zu halten, “Du bist diejenige der ich helfen will. Also hör auf dich zu entschuldigen!“ Seine Worte waren hart und ziemlich laut. Hoffentlich hatte er um diese Uhrzeit keinen aufgehalten beim schlafen, immerhin war es immer noch in der Nacht. „Lass mich nicht allein“, diese Worte hallten kuz in seinem Kopf hin und her. Als würde er sie alleine lassen. Als würde er das tun was seine Eltern getan haben... Als würde er sie einfach. Er beugte sich nach vorne, zu ihr. Fasste mit der einen Hand an ihr Kinn, musterte ihr Gesicht und lächelte leicht. Ihre Augen waren vollkommen verquollen aber die Augenfarbe leuchtete trotzdem auf, ihre Haare vollkommen zerzaust, aber irgendwie niedlich... “Ich soll dich nicht alleine lassen? Dann lass mich wenigstens...“ Er redete nicht weiter, beziehungsweise konnte er nicht denn seine Lippen landeten in diesem Moment schon auf denen ihrer. Nach einiger Zeit lösten sich seine Lippen wieder von ihren. Im nächsten Augenblick schlug er seine Arme um ihren armen und zierlichen Körper um sie. “Ich bin da...“, flüsterte er so, das auch nur sie es hören konnte. Er hatte sich verliebt. Verliebt in das Mädchen welches momentan ein Frack war. Sein Herz tat weh. Sie sollte aufhören. Er war für sie da... Warum hörte sie nicht auf zu weinen. Warum nicht? Warum verdammt nochmal kann sie nicht einfach aufhören zu weinen. Ihm aufhören das Herz zu brechen. Er würde am liebsten selber heulen. Er. Er. Er. SIE, war wichtiger. SIE... Er drückte noch ein wenig fester. So als würde er sagen wollen Ich halte dich . Seine Augen schlossen sich.

Vor ihm sah er einen kleinen Chiaki. Einen kleinen Chiaki vor der Geburt seiner noch kleineren Schwester. Total glücklich und schon von kleinen Dingen beeindruckt. Seine Eltern hatten ihn geliebt und er liebte seine Eltern. Er war vollkommen fröhlich und hatte eine nahezu perfekte Kindheit, wenn man einmal die Hänseleien auslies. Er sah den Chiaki der die Menschen liebte.

Er sah einen Chiaki der in das Gesicht einer blauhaarigen Schönheit starrte. Melone. Er war glücklich und hatte gemeinsam mit ihr Spaß. Sein Leben war toll. Sein Leben war schön. Er sah den hoffnungsvollen Chiaki ohne Sorgen.

Er sah einen Chiaki nach der Geburt seiner Schwester. Er hänselte sie. Nervte sie und kümmerte sich nicht um sie. Einen Chiaki der sich nurnoch mit seinen Eltern stritt. Einen Chiaki der einfach fürchterlich war. Später schaute er jeder zweiten Frau hinterher. Ging nurnoch nach dem Aussehen. Er sah den Chiaki der sich ruinierte.

Er sah den Chiaki der in den Armen eines Mädchens lag. Sie trötete und liebte. Sich um nichts anderes sorgte als um ihr wohlergehen. Der einfach alles in diesem Moment geben würde damit sie wieder glücklich ist und aufhört zu weinen. Den Chiaki den er kannte.

Er hatte sich wieder gefunden




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BeitragThema: Re: Melo x Chiaki   Fr Jul 10, 2015 8:32 am

Post #19
Melodie&&Chiaki
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Das Herz der jungen Dame schlug ihr bis zum Hals. Diese Situation hier gerade war vollkommen irreal, unwirklich. Und trotzdem war sie echt. Aber falsch. Völlig falsch! Melo zuckte unter der Lautstärke und Intensität seiner Worte erschrocken zusammen, und es versetzte ihrem Herzen einen Stich. Aber das hatte sie verdient. Doch schließlich sickerte zu ihr durch, was er gesagt hatte. Das was er gesagt hatte war etwas ganz anderes, als das, was man bei dem Ton, den er angeschlagen hatte, erwartet hatte... Mit in Tränen schwimmend Augen starrte sie den Jungen an, der sich so um sie kümmerte und sorgte. Den Jungen, der all seine Bedürfnisse für sie zurückstellte. Sie war vollkommen erstarrt, unfähig sich zu rühren und vollkommen durcheinander. Sie schluckte schwer, probierte den erneut aufkommenden Kloß in ihrem Hals irgendwie zu bekämpfen, doch es gelang ihr nicht. Was sollte sie tun? Hilflos...
Sie spürte, wie Chiaki sanft aber bestimmt ihr Kinn in seine Hand nahm und ihren Kopf so drehte, das sie ihm in die Augen sehen musste. Wunderschöne Augen voller Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit. Und als er dann indirekt beteuerte, sie nicht alleine zu lassen, konnte sie gar nicht anders, als ihm zu glauben. Und plötzlich war sein Gesicht dem ihrem ganz nah, und sie spürte seinen warmen Atem. Und dann lagen seine weichen Lippen auf der ihren. Perplex wie sie war konnte sie sich nicht rühren, und da war es auch schon wieder vorbei. Ihr Herz pochte immer schneller - wenn das überhaupt möglich war und erschrocken keuchte sie auf. Ihr ganzer Körper hatte geprickelt und ihre ganzen Gefühle waren Achterbahn gefahren. Was hatte das zu bedeuten? Er hatte sie einfach so geküsst... Eigentlich müsste sie sauer sein... Aber stattdessen ertappte sie sich selbst dabei, wie sie sich wünschte, es hätte länger angehalten. Und bevor sie auch nur irgendwie reagieren konnte, hatte er sie fast Ansicht gedrückt, so das sie sein Gesicht nicht sehen konnte. Wie ging es ihm? Warum hatte er das getan? Aus Mitleid? Aus Lust? Oder... Empfand er tatsächlich was für sie? Melo merkte, wie ihr Herz bei diesen Gedanken einen kleinen Hüpfer machte. Das Blut schoss ihr ins Gesicht. Sie war diejenige, die etwas für jemanden empfand. Hatte sie sich verliebt?

Vorsichtig drehte sie sich so, das sie Chiaki ins Gesicht blicken konnte. Er hatte die Augen geschlossen und sah aus, als würde er schlafen. Ein Lächeln über das Gesicht des Mädchens. Was sollte sie jetzt tun? Sie konnte nicht ewig hier in seinn Armen liegen... Oder? Sie fühlte sich unglaublich sicher, wenn sie bei ihm war. Aber wie würde es werden, wenn sie wieder alleine war? Wenn er weg war? Aber, nein, nicht daran denken. Gerade war er hier, war bei ihr. Melo richtete sich weiter auf und blickte ihn an. Er wirkte so friedlich, so erfüllt. Einer plötzlich Intuition folgend beugte sie sich vor, und küsste ihn sanft und schüchtern. Wieder schoß dieses wunderbare Gefühl durch den ganzen Körper des jungen Mädchens und einen Moment lang fühlte sie sich einfach nur vollkommen glücklich. Jahre war es her, das sie des letzte Mal so froh gewesen war... Warum nur, waren sie damals nicht zusammen geblieben? Warum hatten sie sich nicht früher wieder gefunden? Warum hatten sie sich auf diese Art und Weise finden müssen...?
War das Schicksal?

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BeitragThema: Re: Melo x Chiaki   Fr Jul 10, 2015 8:33 am


2 5
Schlagartig öffnete er seine Augen, als er ihre Lippen wieder auf seinen spürte. Ein kurzes, angenehmes Gefühl durchfurh seinen Körper, er sehnte sich nach mehr, aber kaum hatte es angefangen war es auch schon wieder vorbei. Das erste Mal in seinem Leben fühlte er sich endlich wieder brauchbar. Endlich war er wieder der alte Chiaki endlich, konnte er zeigen was er fühlte, endlich fing er wieder an normal zu leben. Ein lächeln zauberte sich auf sein Gesicht. Er war glücklich und fühlte sich neu. Es fühlte sich so an als wäre er neu geboren.

Solangsam löste er sich von der Umarmung, um dem Mädchen besser in die Augen schauen zu können. Er hielt sie mit seinen beiden Händen fest, damit sie auch ja nicht zusammen sackte. “Du weißt das ich immer für dich da bin. Und du weißt auch das du mir alles erzählen kannst...“, er wollte die Geschichte hören die das Mädchen so kurz vor einen Nervenzusammenbruch brachten. Er wollte wissen was mit diesem Mädchen geschehen war das sie so... So grausam zusammen gebrochen war? Zerstört und vollkommen aufgewühlt... Aber auf einmal schien es ihr deutlich besser zu gehen. Sie hatte zwar kein einziges Wort gesagt... Aber... Irgendwie. Sie schluchzte nicht mehr. Kann es etwa sein das es an dem Kuss gelegen hatte? Er hatte es jetzt realisiert. Sie selber hatte ihn auch noch einmal geküsst. Bedeutete das etwa... Chiaki wurde bei dem Gedanken leicht rot... Bedeutete das etwa das sie auch in ihn verliebt war? Hatte sie sich desshalb bei ihm ausgeheult, war sie deshalb jetzt bei ihm. Hatte er einmal in seinem Leben für jemanden anderen eine wirkliche Bedeutung? Langsam lies er seine Hände sinken, sie könnte auch selber sitzen. Sein Blick schweifte ein weiteres Mal durch den raum bevor er sich ein weiteres Mal an Melo festnagelte. Ihre wunderschönen blauen Haare waren zerzaust, ihre wunderschönen Augen vollkommen verquollen. Er fuhr mit seinen Fingern ihre Wangen nach. Bevor er dannach begann in ihren Haaren herumzuwühlen um sie wenigstens ein wenig mehr zu ordnen. Er wollte etwas sagen, aber es war wohl jetzt nicht der richtige Zeitpunkt dafür. Dieser Moment... Diese Momente... So wie sie jetzt waren. So sollten sie ewig anhalten. Sie sollten nicht vergehen. Aber er wusste das sie schneller wieder weg waren als sie gekommen waren.
Er kaute auf seiner Unterlippe herum... Sollte er? Oder sollte er lieber nicht? Was hatte er zu verlieren? Es war der falsche Zeitpunkt... Wann war der richtige zeitpunkt? Verdammt... Mist... Scheiße... Was sollte er tun? Wenn nicht jetzt wann...


”Ich liebe dich”



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BeitragThema: Re: Melo x Chiaki   Fr Jul 10, 2015 8:34 am

Post #20
Melodie&&Chiaki
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Kaum hatte sich die junge Frau von Chiaki gelöst, sah sie ihm schon in die weit geöffneten und hellen Augen. Sie spürte wie ihr das Blut ins Gesicht schoss und sich Röte auf ihren blassen Wangen abzeichnete. Unangenehm berührt wich sie seinem Blick aus und sah zur Seite. Was war da gerade über sie gekommen? Seine Beiden Hände hielten sie an dem Oberarmen fest, so das sie kaum die Möglichkeit hatte, sich weg zu drehen, auch wenn sie das gerade gerne getan hätte. Und dann kamen erneut so sanfte Worte über seine Lippen, die ihr das Herz erwärmten, die ihr Mut spenden sollten und die ihren Zweck erneut erfüllten. Wie machte er das nur? Melodies Blick klebte während er sprach an seinen Lippen und als er fertig war riss sie sich mühevoll los und starrte auf ihre Hände, welche sich gerade gegenseitig kneteten. Sie wusste nicht was sie tun sollte. Hier fühlte sie sich so warm, so geboren, aber es war noch zu früh... zu frisch... um alles zu erzählen. Anderseits war es eigentlich schon so viele Jahre her. Aber gerade war alles wieder aufgerissen worden und... das konnte sie nicht. Sie wollte so gerne, sie wünschte es sich so sehnlich, aber sie konnte einfach nicht. Den Kopf gesenkt konnte sie nicht erkennen was sich gerade in dem Gesicht ihres Gegenübers abspielte, sie spürte nur wie er ihre Arme los lies, mit einem Finger ihre Wangen nachzog, wie er sich an die Hoffnungslose Aufgabe machte ihre Haare irgendwie zu ordnen. Einen Moment entstand Stille. Und als er dann erneut etwas sagte setzte das herz der jungen Frau einen Moment aus, nur um im nächsten Moment drei Mal so schnell weiter zu pochen. Ihre Wangen glühten und es entstand ein Klos in ihrem Hals.

Was sollte sie tun? Das war zu früh. Sie konnte nicht. Es ging nicht. Regungslos saß sie da und starrte auf ihre Hände, wagte es nicht, Chiaki anzusehen. Sie konnte seine Worte nicht erwidern. Sie fühlte etwas, ja sie fühlte ganz sicher etwas, aber sie wusste nicht was es war. Sie verstand ihre Gefühle nicht. Sie konnte einfach nicht... Abrupt und vollkommen unerwartet rutschte sie von seinem Schoß herunter. Auch für ihre Beine war es plötzlich gekommen, denn fast wäre sie wieder zusammengeklappt. Sie konnte sich nur gerade so noch an einem Schrank abstürzen. Mit zitternden Schultern starrte sie den Boden an und schluckte zwei Mal schwer, ehe sie ihrer Stimme wieder traute.
»Es tut mir Leid.«, flüsterte sie mit brüchiger Stimme, dann warf sie ihren Kopf herum, das ihre Haare nur so flogen und starrte den Jungen mit in Tränen schwimmenden Augen an. Sie wollte, das er erkannte, das es ihr wirklich Leid tat, das sie ihn nicht verletzten wollte, aber das sie nicht konnte, auch wenn sie wollte. Das es ihr zu schnell ging.
»Es tut... mir wirklich... Leid..«, wiederholte sie, dann drehte sie sich um und stolperte zur Tür. Sie wollte nicht den Schmerz in seinem Gesicht sehen. Mit all ihrer Kraft riss sie die schwere Holztür auf, dann fiel sie nahezu in den Flur. Dort probierte sie so schnell wie Möglich zu ihrem Zimmer zu kommen, doch ihr fehlte die Kraft und außerdem konnte sie durch die Tränenschleier wenig erkennen. Mehrmals stieß sie mit der Schulter gegen die Wand, bis sie irgendwann tatsächlich an der richtigen Tür ankam. Müde und durcheinander sank sie in sich zusammen, ließ sich auf das Bett fallen und vergrub ihr Gesicht in ihrem Kissen, während sie darauf wartete, das sich ihr Herzschlag beruhigte. Was sollte sie tun?

Zwischen all den Tränen bemerkte sie fast das kleine Blatt Papier nicht, welches auf ihrem Bett gelegen hatte. Erst nach einigen Minuten spürte sie, das sie auf etwas drauf lag und probierte es, unter Tränen zu entziffern. Ein neuer Auftrag, den sie selbstverständlich mit ihrem neuem Lehrling abarbeiten sollte. Morgen sollte es los gehen...
Ich bin nicht viel besser u__u Sorry das es so lange gedauert habe, ich habe mich jetzt vor dem Urlaub noch Mal gezwungen...
PS: ich habe gedacht, wenn wir eine Quest machen wollen, dann kann die ja als Schein sein, das die nebenbei noch was auskundschaften sollen oder so. Such dir eine aus ^^

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BeitragThema: Re: Melo x Chiaki   Fr Jul 10, 2015 8:34 am


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Chiaki brauchte lange um zu realisieren was das Mädchen mit der Entschuldigung meinte. Aber dann war er wieder voll in seinem alten Ich drin. In seinem zweiten Ich das er noch nichteinmal selber ausstehen konnte, aber es war ihm egal. Alles war ihm in diesem einen Augenblick egal. Sie. Alles. Sie hatte ihn abgeblitzt und er ollte traurig darüber sein, aber für Trauer war kein Platz mehr, er war sein Leben über schon traurig. Er war jetzt wie neu geboren unzwar böse. Er dachte er hätte sich wieder gefunden? Da hatte er sich wohl getäuscht. Denn jetzt war er wieder komplett anders. Er merkte nicht wie sie aus dem Raum verschwand und als er es dann merkte machte ihn das nur wütender. Sie hatte ihn abblitzen lassen? Was wagte sie es eigentlich wild mit ihm herum zu knutschen und dann einfach abzuhauen. Hatte sie eigentlich kein Schamgefühl? Sie hätte ihn in diesem Moment wohl so sehr verletzen können wie es niemand anderes hätte tun können. Vielleicht hatte sie ihn auch so sehr verletzt, aber nun war sein schutzmeschanismus endgültig zugeklappt, er würde sie nicht mehr einfach so heranlassen. Egal was sie für einen geilen Körper hatte. Er roch immernoch den Geruch der von der Blauhaarigen ausging und sofort beschloss er das er den Raum verlassen sollte, vielleicht sollte er ihr nach gehen? Ihr in ihren Raum folgen und dann klarstellen das das gerade alles ein Monster scherz gewesen war. Sie schien ja eh kein Interesse an ihm zu haben, also wäre das egal. Ohja und dannach würde er ganz einfach aus dem Raum verschwinden und gehen. Egal was sie sagte, egal ob sie heulte. Genau so würde er es machen.
So hatte sich der Kerl alles in seinen Gedanken zurecht gelegt und versuchte jetzt der Spur Parfum zu folgen die ihn zur Blauhaarigen bringen sollten. Er machte die Tür einfach auf ohne anzuklopfen und lehnte sich in den Türrahmen. Er htte jetzt beinhae irgendwelche Wörter von sich gegeben die darauf hin gedeutet hätten das er psyschich gestört war, aber wer war denn auch schon nicht psyschich gestört [OUT: zumindest keiner meiner chars]. Jeder hatte etwas an sich das anders war. Jeder hatte einen Tick, der ihn zu etwas besonderem, aber auch zu etwas anderem machten. Niemand war gleich und niemand war vollkommen perfekt. Das bedeutet auch jeder hat eine Schwachstelle und wenn diese getroffen wurde, veränderte man sich. Man wurde anders. Entweder man wurde sofort für Verrückt erklärt, oder man musste noch einige Schreckliche Dinge tun bevor man als sowas abgestempelt werden konnte. Und Chiaki musste noch einiges tun. Seine Schwachstelle wurde schon seit Jahren zerstört und heute bekam sie den letzten Stich versetzt. Er war jetzt einfach ein völlig anderer, niemand würde ihn noch wieder erkennen. Obwohl er sich eigentlich nicht viel verändert hattte. Sein Herz hate nur eine dicke Panzerung bekommen. Eine sehr dicke Panzerung und die ließ sich noch nichteinmal mehr von ihr so leicht wieder erweichen. “Tut mir leid das ich dich mit meinen Gefühlen belästigt habe, sie waren eh nicht ernst gemeint. Der Kuss, er war einfach nur zu meiner Befriedigung da gewesen, er hatte rein garnichts zu bedeuten. Ich wollte nur einfach Mal wieder Frauen Lippen auf den meinen spüren. Wenn du wirklich dgedacht höttest ich hätte mich nach so kurzer Zeit in dich verliebt dann bist du aber wirklich ein kleines dummerchen.“, er lachte einmal kurz auf und grinste dann schief. Ohja sie war wirklich ein kleines Dummerchen, wie sie so harmlos da gestanden hatte und den komischen Brief in der Hand hielt, dieser war bestimmt von einer ihrer Verehrer, sie hatte hier bestimmt tausende, wer würde sich denn nicht in so eine starke Frau verliebem – oh richtig der neue Chiaki. Er schlug die Tür wieder zu. Hey er hatte wirklich relatisch gewirkt, es war an seinem Tonfall keine Spur von irgendwelchem Schmerz zu hören. Sie hatte bestimmt gedacht er würde jetzt flennend da sitzen und... Nein damit hatte sie sich geschnitten. Err war schon dumm genug selbst zu glauben er hätte sch verliebt. Aber mit dieser kurzen Ansprache hatte er bestimmt alles wieder weggemacht. Sie würde nie im Leben glauben das dieser Kerl sie lieben würde, sie würde glauben er würde sie hassen und hätte das alles nur gespielt, alles nur gespielt damit er sie im letzen Moment fallen lassen konnte [OUT: das erinnert mich gerade alles an arisa o.o, but it’s chiaki, chiaki der verletzt worden (hmh) ist]
Sie würde ihn jetzt warscheinlich hassen, aber das geschah ihm gerade Recht.



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Reyven
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BeitragThema: Re: Melo x Chiaki   Fr Jul 10, 2015 8:36 am

Post #21
Melodie&&Chiaki
Mahagonia City




   Yes. Of course, you're right.
          How could I be so stupid?
     Why do I still have not learned a thing?
In solch einem Zustand zu lesen war gar nicht Mal so einfach, wie man vielleicht denkt. Nachdem Melodie den Zettel entdeckt hatte, hatte sie sich in ihrem Bett aufgerichtet und musste sich ständig ihre blauen Haare aus dem Gesicht streichen: Ihr Zopf hatte sich gelöst, das Haarband irgendwo verschwunden und nun rutschten sie ständig da hin, wo sie nicht hingehörten und nur störten. Zudem musste sie ohne Unterbrechung gegen ihre immer wieder aufsteigenden Tränen ankämpfen, immer wieder verschwamm ihre Sicht und immer wieder musste sie sich mit ihrem nacktem Arm darüber streichen um wenigstens ein bisschen etwas zu erkennen. Irgendwann kam sie dann dahinter das es sich tatsächlich um eine Aufgabe handelte, die sie zusammen mit Chiaki antreten sollte. Chiaki. Allein bei dem Gedanke an ihn versetzte es ihrem Herzen einen Stich. Wie könnte sie ihm jemals wieder unter die Augen treten? Er hatte sie schwach gesehen, aber damit nicht genug, nein, sie hatte sich von ihm trösten lassen, sie hatte ihn geküsst. Und sie hatte ihn vermutlich schrecklich verletzt. Das waren alles Dinge, die niemals hätten passieren sollten. Sie waren falsch, sie brachten alles durcheinander. Schon wieder stiegen der jungen Frau die Tränen auf und verzweifelt biss sie sich auf die Lippe. Was sollte sie tun? Wenn sie sich wieder setzen würde, dann würde sie letztendlich doch aus der Organistin fliegen, egal was für eine gute Agentin sie abgab. Und außerdem.. waren ihre Eltern hier. Automatisch verkrampfte sie sich, und als ihr klar wurde, das sie erneut weinte und ihre Tränen auf den Zettel tropften, wodurch die Schrift unleserlich wurde versuchte sie alle Gedanken daran zu verdrängen. Sie lehnte ihren Kopf in den Nacken und atmete tief ein und aus, dann probierte sie weiter zu lesen. Nach Teak City... Das war ein gutes Stückchen weg. Das hieß also, das ganze konnte sich über mehrere Tage ziehen... Na toll, dann konnte sie es noch nicht Mal schnell hinter sich bringen. Der Geisterturm. Einem Mann helfen? Melo runzelte die Strin; das passte so gar nicht zu Pheonix Dawn. Obwohl- anscheinend war das nur ein Vorwand um irgendetwas auszuspionieren. Das klang schon besser, allerdings war es auch nicht das, was die Agentin sich erhofft hatte. Einen wirklich großen oder spannenden Auftrag hatte sie schon lange nicht mehr gehabt, es lang also nciht daran, das sie Chiaki, einen Neuling, am Bein hatte. Nein, viel mehr verlor die Verbrecherorganisation immer mehr an Macht, stattdessen hatte sich eine neue an ihrer Stelle breit gemacht, die weit aus Stärker war. Vielleicht war es gar nicht so schlecht, wenn sie hier raus fliegen würde. Dann könnte sie das alles hinter sich lassen und ein neues Leben mit neuer Identität bei Izanami's Wrath starten. Aber das war Schwachsinn. Seufzend entfernte sie diese Idee wieder aus ihren Gedanken.

Erschrocken zuckte die blauhaarige zusammen, als ihre Tür mit einem Knall aufflog und Chiaki auftauchte, sich lässig an den Türrahmen lehnte. Irgendetwas war anders, das merkte sie sofort. Er wirkte nicht verletzt, als wäre ihm das alles egal. Einerseits fiel ihr ein Stein vom Herzen und anderseits machte es ihr Angst. Wirklich große Angst. Als er den Mund öffnete verschwand für Ion alles andere und nur seine Worte drangen zu ihr durch. Doch als sie sie verstanden hatte, war er schon lange wieder fort. Und lautlos schwebte ein kleiner Zettel mit bereits nicht mehr lesbarer Schrift zu Boden. Mit weit aufgerissenen Augen saß sie da und ließ keinen Ton von sich. Wenn ein Glas, ein Teller, Porzellan hinunterfällt und zerbricht, dann gibt es ein lautes, schepperndes Geräusch. Wenn ein Stuhl um fällt, ein Stück Holz zerbricht oder eine Scheibe zersplittert, dann kann man das hören. Doch wenn das Herz eines Menschen bricht, dann passiert das vollkommen lautlos. Man könnte meinen, man müsste doch etwas hören, da es so wichtig ist, aber es lässt keinen laut von sich, nichts, was einen von seinen Schmerzen ablenkt. Geräusche gibt es nur im Inneren. Einen lauten Aufschrei, einen Hilferuf, den nur du und sonst niemand hören kann. So laut, so schrill, das du dir am liebsten die Ohren zu halten möchtest, das du denkst, dein Kopf zerplatzt dir. Er zappelt in deiner Brust, wie ein gefangener Bär der aus einer Falle entfliehen möchte, der panisch um sich schlägt. Aber so ist die Liebe. Sie ist roh und wild, wie eine offene Wunde, in die man Salz gestreut hat. Und wenn diese Wunde erneut aufbricht, dann kann das niemand hören. Nur du, und du bist vollkommen alleine damit. Und so war es auch dieses Mal. Ohne sich regen zu können saß sie da und ihre Seele schrie. So laut, und doch konnte es niemand auf dieser ganzen, weiten Welt hören.

Ein leises Surren drang wie durch Watte zu ihr durch. Leben. Eine Fliege umkreiste ihren Kopf, landete auf ihrem Arm, erhob sich wieder und tänzelte dann genau vor ihren Augen in der Luft herum. Leben. Es lohnte sich, zu leben. Genau dieses kleine Tier riss die junge Frau aus ihrer Starre. Erst blinzelte sie nur, dann bewegte sie langsam ihre Finger und dann konnte sie plötzlich wieder ihren ganzen Körper nutzen. Aber keine Träne floss ihre Wange hinunter. Er hatte Recht. Und wie er recht hatte. Wie hatte sie so dumm sein können? Und mal wieder hatte sich bewiesen: Immer dann, wenn ihre Mauer einstürzte, wurde sie verletzt. Das hatte nun entgültig ein Ende. Endgültig. Monoton und wie ein Roboter stand sie langsam von ihrem Bett auf und und betrachtete sich im Spiegel. Automatisch kramte sie nach einem neuen Haarband und band sich ihre lange Haarpacht zu einem hohem Pferdeschwanz zusammen. Dann sprizte sie sich Wasser ins Gesicht, probierte die Spuren ihrer Tränen zu verstecken. Schließlich rückte sie ihre Kleidung zurecht und wechselte dann, nach kurzem überlegen, noch ihr Oberteil. Nun mit ihrem Aussehen wieder zufrieden wartete sie noch einen Moment. Sie war noch nicht bereit, ihm wieder unter die Augen zu treten. Mit geschlossenen Augen atmete sie tief durch, dann machte sich Melodie auf zu ihrer noch immer geöffneten Tür. Er konnte ihr nichts mehr anhaben. Ihr Herz: Es war entgültig fort. Verschlossen in einem Tresor dessen Zahlenkombination noch nicht Mal sie selber kannte. Ihr ganzes Sein: Umgeben von einer Meter dicken Mauer die niemand mehr auf dieser Welt durchdringen konnte. Sie war wieder so, wie sie seien sollte, und alles würde an ihrere abprallen, egal was er jetzt noch sagen würde. Denn es gab nichts mehr, was noch schlimmer war, als das was geschehen war.

»Chiaki.«, rief sie mit fester Stimme durch den Korridor. Sie hatte erwartet, das ihre Stimme zittern würde oder brüchig war, aber nichts der gleichen war der Fall. Es schien, als wäre nie etwas vorgefallen. Und so war es auch: Alle Geschehnisse waren in einem geheimem Kerker ihrer Erinnerung verbannt, den sie nie wieder betreten würde. Mit verschenkten Armen wippte sie ungeduldig mit dem Fuß und wartete auf das Erscheinen ihres Untergebenen.
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Melo x Chiaki
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